Zurück zum gestrigen, ereignisarmen Tag in San Francisco
Freitag, 04.03.16 – Ab auf die Insel!
6Uhr:
Phil ist mal wieder langweilig, ich werde wach, wir rätseln, was wir anstellen sollen am letzten halben Tag in der Stadt – und kommen zu keinem Ergebnis. Ich schreibe Mama erstmal eine Geburtstagsmail.
07.15Uhr:
Ich gebe mich dem „Gruppen“zwang hin und packe meinen Koffer. Das heißt, ich bin mindestens eine Stunde lang sehr gut beschäftigt! Anschließend gehen wir frühstücken und entschließen uns, einen Regenspaziergang zu machen, denn es regnet zwar stetig aber nicht zu doll. Unsere Runde beginnt mit einer Tour durch das Fort Mason, wo wir auch schon durch geradelt sind. Eine Grünanlage mit Privathäusern und Jugendherberge. Sehr hübsch angelegt, sehr ruhig, irgendwie gar nicht so hochhaus- und großstadtmäßig. Wir erspähen eine Stadionbeleuchtung und laufen in diese Richtung. Es handelt sich aber nur um ein Softballfeld. Dann laufen wir hoch zur fünf Blocks entfernten Union Street (nicht der Union Square!), wo es viele Restaurants und Shops gibt, die aber alle erst um zehn oder elf öffnen. Bis auf Starbucks [!keine Werbung!] natürlich. Da dürfen wir schon Geld ausgeben… Anderthalb Stunden später reicht es dann auch mit ziellosem Umherlaufen im Regen und wir gehen langsam zurück zum Hotel.
10.45Uhr:
Wir verbringen die letzte Stunde bis zur Maximum-Checkout-Time im Zimmer, packen letzte Kleinigkeiten ein, nutzen ein letztes Mal unser WLAN.
12Uhr:
Wir checken aus, lassen unsere Koffer weg stellen und wollen irgendwo essen gehen. Leider müssen wir feststellen, dass es inzwischen in Strömen gießt. Ich bin leider nicht bereit raus zu gehen. Schirme gibt es an der Rezeption nicht. Und ich möchte nicht nach ein oder zwei Stunden triefnass zurückkommen und mich noch mal umziehen müssen. Also sitzen wir äußerst dumm in der Lobby rum…
Da man uns am Checkout einen Shuttle zum Flughafen angeboten hatte, der nur 3 Dollar teurer ist, als wenn wir uns mit Sack und Pack bei Regen in Bus und BART begeben, buchen wir diesen noch spontan, das wäre ja sonst deppert. Ursprünglich wollten wir um 14Uhr aufbrechen aber angesichts dessen, dass wir hier gar nichts mehr machen können, buchen wir um auf 13Uhr.
13Uhr:
Stan holt uns pünktlich ab, nach uns werden noch vier andere Hotels angefahren, und insgesamt eine Stunde später erreichen wir tatsächlich schon den SFO International Airport! Gute Sache! Wie sich herausstellt, war es sehr gut, den früheren Shuttle zu nehmen, denn wir brauchen noch eine ganze Menge Zeit um am Automaten unsere Koffer mit Gepäckbändern zu bekleben, die Koffer aufzugeben, die Sicherheitskontrollen zu passieren und Mittag zu essen. Das Essen verdient eine besondere Erwähnung, es war, allen Ernstes, mein leckerstes Essen seit wir in der Stadt sind: Eine Tomatensuppe, serviert im Sauerteigbrot, dazu Ceasar Salad. Und das ausgerechnet am Flughafen!
Und dann müssen wir gar nicht mehr lange warten bis es losgeht mit dem Boarding!
Mein Fazit für San Francisco:
Wieder war es sehr schön hier! Mein dritter Aufenthalt in der Stadt und, wie schon erwähnt, wäre eine Nacht weniger ausreichend gewesen, zumindest weil wir zum Ende hin dann doch noch viele Wassermassen von oben ertragen mussten…
Wir haben mit Alcatraz, dem Coit Tower, dem Pier 39, der Fisherman´s Wharf, der Bike Tour und dem Cable Car fahren alles Wichtige erlebt und darüber hinaus auch noch ausreichend Gelegenheit gehabt um spontan weitere Dinge in unser Programm mit aufzunehmen, wie z.B. das Ferry Terminal Building oder die Night Bus Tour!
Dabei ist mir zum ersten mal so richtig bewusst geworden, dass die Stadt doch recht teuer ist. 30 Dollar pro Attraktion/Aktivität und Person sind irgendwie ein Standardbetrag. Ein Coit Tower kostet natürlich weniger aber umso mehr Aktivitäten sind sogar noch deutlich teurer sogar! Bisher hatte ich in San Francisco vorwiegend Dinge gemacht, die nichts oder kaum etwas kosten. Dieses Mal sah das etwas anders aus und hat mich überrascht! Da ich San Francisco aber so gerne mag, und es mir auch dieses Mal wieder unheimlich gut gefallen hat, lebt man natürlich mit diesen Preisen!
Ich glaube, dass ich, sofern möglich, noch mehrmals wiederkommen werde nach SFO. Aber dann möchte ich Stadtteile sehen, die nicht unbedingt auf der Haupt-Touri-Strecke liegen! Denn auch abseits der ausgetretenen Pfade soll die Stadt sehr sehenswert sein – und ich freue mich darauf, dies eines Tages zu erleben! Natürlich braucht man dafür gutes Wetter, was in San Francisco überhaupt nicht vorhersehbar ist, aber wir hatten ja dieses Mal auch Glück! Sehr großes Glück sogar!
Außer am Abreisetag war es fast durchgehend warm und sonnig – so wie ich die Stadt kaum kenne. Wir hätten kein besseres Wetter haben können – und ich freue mich, dass Phil dadurch von San Francisco bzw. den USA diesen guten ersten Eindruck gewinnen konnte, das war mir sehr wichtig! Ganz vielleicht habe ich auch deshalb ein gutes Wort für San Francisco eingelegt und zugesehen, dass wir hier ein paar Tage verbringen, bevor wir unser eigentliches Ziel ansteuern, die Hawaii Islands…
Der komplette San Francisco-Aufenthalt in Bildern – zum Durchklicken:
Also ab nach Big Island !



