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Montag, 8. April 2013 – Wind und Walmart [!keine Werbung!]
Unsere erste Amtshandlung nach unserer Ankunft in Page ist das Tanken. So weit so gut. Aber ansonsten verstehen wir die Welt nicht mehr: Wir können tatsächlich schon zu so früher Stunde einchecken und freuen uns über unser tolles Zimmer im Marriott Hotel [!keine Werbung!] am Rande von Page.
Bald stellen wir zudem fest: Die Uhren gehen hier etwas anders. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben eine Stunde gewonnen. Page hat eine andere Uhrzeit, obwohl wir immer noch in Arizona sind. Wir hatten mit einem Wechsel der Zeitzone erst in Nevada gerechnet. Google klärt uns auf, dass das mit der Sommer- und Winterzeit zu tun hat. Manche Staaten haben sie, manche nicht – und das Najavo-Gebiet, aus dem wir kommen, liegt zwar auch in Arizona, hat aber eine andere Zeit als der Rest des Staates. Wenn man eine Aktivität zu einer bestimmten Uhrzeit vorgebucht hat, sollte man das unbedingt berücksichtigen!
Aber das haben wir nicht. Also gut. Was machen wir heute eigentlich? Wir haben nicht wirklich etwas Konkretes vor in Page. Eigentlich wissen wir gar nicht so genau, wieso wir Page als Zwischenstation ausgesucht haben. Also gucken wir mal was der Tag so bringt.
Zunächst einmal haben wir einen riesigen Hunger. Unsere Lieblings-Pizza-Kette hat leider noch zu. Also muss das warten. Wir fahren zum Glen Canyon Dam, der den Colorado River zum Lake Powell, zum zweitgrößten Stausee der USA, staut. Es gibt hier geführte Touren, die angenehme 45 Minuten dauern – ich möchte daran sehr gerne teilnehmen. F. hat dazu leider keine Lust. Also beschließen wir, uns dafür zu trennen. Ein Stündchen kann sie sich auch alleine beschäftigen – doch dazu kommt es dann gar nicht mehr: Die Tour findet heute gar nicht statt weil es zu windig ist!
Nun gut, das kann ich bestätigen! Es ist wirklich tierisch windig! Es soll eben nicht sein… Also laufen wir in dem Besucherzentrum ein wenig umher und schauen auf die Staumauer von drinnen herab, besuchen den Gift Shop und verschwinden letztlich eben wieder. Wir steuern zwar noch einen View Point an, von wo aus man aus etwas Entfernung auf die Staumauer blickt, aber der Sturm fegt uns fast davon! Petrus ist uns heute überhaupt nicht wohl gesonnen.
11 Uhr: Wir halten es nicht mehr aus. Und der Pizzaladen hat endlich offen. Endlich eine leckere Pizza!
12 Uhr: Unsere Bäuche sind prall gefüllt und es regnet. Man könnte meinen, wir fallen erschöpft ins Bett, aber nein wir suchen uns den nächsten Walmart [!keine Werbung!] im Navi und verbringen dort die nächsten vier (!) Stunden.
Meine Beute: etliche Souvenirs, ein wenig Rohkost als Abendessen, Kekse und Obst für´s morgige Picknick, 3 Oberteile, 2 Schlafanzüge, 2 Lümmelhosen, 1 kurze Hose, 2 Paar Schuhe, 2 CDs, 1 Kleid und 1 Handtasche. Wenn das mal kein Erfolg ist!?
Auch F. hat ordentlich zugeschlagen und so treten wir mit etlichen Tüten den Rückweg zum Hotel an… Mein zweites Gepäckstück für den Rückflug ist nach dieser Shoppingtour prall gefüllt!
Es regnet draußen immer noch ein wenig und es ist vor allem kalt und windig. Trotzdem (oder gerade deshalb…) spiele ich mit dem Gedanken, den dampfenden Whirlpool vor unserem Fenster zu besteigen. Da aber die beiden Männer in diesem Whirlpool scheinbar Wurzeln geschlagen haben, verwerfe ich diesen Gedanken.
Page in Bildern – zum Durchblättern:
Komm gerne auch mit zum Grand Canyon >>>



