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Donnerstag 14. November 2019
Fauler Vormittag
9 Uhr. Starbucks [!KEINE WERBUNG!]. Mein Koffer ist schon recht weit, nachdem ich dafür extra früh aufgestanden war, und jetzt gönne ich mir eine Stunde Me-Time während Philipp packt.
2 Ibus und 2 schwarze Kaffee später, fühle ich mich endlich langsam gewappnet für unsere Weiterreise nach Bali. Bis dahin ruhen wir uns aber noch im Zimmer aus, bis wir spätestens auschecken müssen.
Um 12 Uhr machen wir uns dann mit der MRT auf den Weg und erreichen eine Stunde später den Flughafen. Das geht sehr gut!
Wir müssen leider am Automaten einchecken und auch am Automaten die Koffer aufgeben. Das dauert für meinen Geschmack recht lange, spart aber nun mal Personal ein……….
Nach Passkontrolle und Pizza, gehen wir zum Gate. Singapur ist der erste Flughafen, den ich kennen lerne, wo man erst direkt am Gate Sicherheitskontrollen hat. Diese absolvieren wir also erst sehr spät, denn danach wird nur noch die Einreisekarte für Indonesien ausgefüllt und dann ist auch schon Boarding.
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Mein Singapur-Fazit und Reisetipps
Singapur hat uns überdurchschnittlich begeistert! Ich hatte daran vorher wenig Zweifel aber man weiß ja nie, was einen dann erwartet.
Doch sind wir beide der Meinung, dass man hier sogar leben könnte. Allerdings ist uns nicht klar, welchen Job wir hier ausüben sollten, denn das Klima, die Hitze erträgt man ja eigentlich nur in Urlaubsstimmung und -kleidung…
Was ist so toll hier, was hat uns so gut gefallen?
Beschreiben kann man es gar nicht richtig aber uns gefällt die Mischung asiatisch und westlich, denn Singapur macht es einem wirklich leicht, sich an Asien heran zu tasten!
Die Verständigung klappt super. Man spricht hier Englisch. Manchmal aber auch nicht. Und es klappt trotzdem immer irgendwie!
Manchmal empfinden wir Singapur als teuer aber andererseits muss man auch daran denken, richtig umzurechnen und dann ist es oftmals eben doch gar nicht so teuer, vor allem wenn man lernt, zu vergleichen und sein Konsumverhalten anzupassen.
Ein Traum ist die MRT, mit der wir viel und gerne gefahren sind. Sie ist sauber und sehr billig, allerdings summiert es sich natürlich! Aber auch die Stationen selbst sind sauber, immer gut beschildert, wenn auch oft elendig groß, und Personal gibt es auch hier und da, dieses ist immer aufmerksam und hilfsbereit. Und wir haben hier Mitarbeiter sogar Staub wedeln und den Fußboden wischen sehen!
Generell: Singapur ist auch abseits der MRT sehr sauber! Man muss schon sehr suchen um Weggeworfenes aufzuspüren – wird ja auch teuer bestraft wenn man erwischt wird.
Generell ist man hier recht aufmerksam und hilfsbereit. Wenn die Verkäuferin kein Englisch spricht, greift der Hintermann in der Schlange gerne helfend ein. Steht man unschlüssig in der Gegend herum, wird einem gerne ungefragt aber unaufdringlich der Weg gewiesen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel aber wir machen mit den Locals überwiegend positive Erfahrungen.
Die Sonne scheint immer! Und wenn nicht, ist es fast noch besser, denn dann ist die Hitze besser zu ertragen. Sogar der Regen ist schön, denn ein kleiner Schauer ist ganz angenehm zwischendurch. Man trocknet ja schneller als man gucken kann.
Es gibt so unglaublich viel zu sehen und erleben! Wir wickelten diese Woche wirklich nur einen Bruchteil ab. Es ist mir unverständlich, wie man nur für ein, zwei, bestenfalls drei Tage hier her kommen kann. Länger bleibt ja kaum jemand…
Was ist ausbaufähig? Was möchten wir vorsichtig kritisieren?
Definitiv die Essensauswahl! Man ist hier bei weitem nicht so gut auf Vegetarier, geschweige denn Veganer, eingestellt als anderswo. Dieser Trend ist hier noch nicht wirklich angekommen. Es gibt Essen aus scheinbar jedem asiatischen Land, fleischfrei jedoch oftmals gar nicht oder (wenn man Glück hat) nur auf Nachfrage. Das heißt, dass wir immer suchen, suchen und suchen und dann froh sind, eine Möglichkeit zu finden, ohne dass ich großartig wählen könnte. Das hatte ich anders erwartet.
Die allgemeine Sauberkeit, die in der gesamten Stadt außergewöhnlich gut ist, setzt sich traurigerweise nicht auf jedem öffentlichen WC fort. Hier gibt es meistens das eine oder das andere Extrem. Extrem sauber. Oder extrem eklig. Es ist, wie überall, jedes Mal ein Überraschungsei.
Plastik! Das Thema Nummer 1 bei mir! Ich versuche mich zu Hause stark zu verbessern und Plastik zu vermeiden bzw. enorm zu reduzieren. Aber was hier abgeht, das macht einen sprachlos! Seien es die Starbucks-Plastikbecher, die Plastikflaschen Wasser, Verpackungen jeglicher Art – sogar für einzelne Bananen… uvm.
Aber mehr fällt mir tatsächlich nicht ein. Du siehst also, es handelt sich um sehr allgemeine Themen bzw. Kritikpunkte, die für andere Städte genauso gelten können! Und schocken lassen wir uns davon auch nur begrenzt!
SINGAPUR – WIR KOMMEN HOFFENTLICH WIEDER! Wir haben uns definitiv total in dich verliebt!!! ♥


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