Anreise San Francisco

Montag, 29.02.16 – Anreise zur City of the Bay

Montag, 29.02.16 – Anreise zur City of the Bay

2Uhr:

Das Schlafen hat sich fast nicht gelohnt. Aber so ganz ohne Schlaf wäre es auch nichts gewesen. So haben wir wenigstens zwei bis zweieinhalb Stunden Schlaf intus

3Uhr:

Nach einer kurzen Dusche und letzten Vorbereitungen fahren wir pünktlich los. Taxi Papa chauffiert uns zum Flughafen Hannover, wo wir fast drei Stunden Wartezeit überbrücken müssen. Dank des tiefschwarzen Gebräu des Goldenen M (was anderes hat nicht geöffnet…) gelingt uns das ganz gut und die Sicherheitskontrollen dauern ja auch ein Weilchen.

Am Check in wird es zwischenzeitlich zum ersten Mal interessant. Ich hatte uns für die Flüge am Vortag online einchecken wollen aber nur Phil´s Bordkarte konnte erstellt werden… Da habe ich mir, ganz untypisch für mich, eigentlich noch gar nichts bei gedacht. Technisches Problen halt, so what? Sollen die mir am Flughafen das Ding ausdrucken!

Am Check-in- Schalter in Hannover nun, sagt mir die Airline-Mitarbeiterin, es stünde ein „SSSS“ auf meiner Bordkarte, dies passiere angeblich jedem 100. Passagier. Doch ich habe nie davon gehört… Sie behauptet, SSSS würde bedeuten, dass man mich in Frankfurt besonders gründlich „sicherheitsprüfen“ wird. Interneteinträge, die ich kurz darauf ausfindig mache, machen es nicht besser – SSSS stünde auf Bordkarten von besonders auffälligen oder für die USA gefährlichen Personen… Aha. Das einzige was mir dazu einfällt, ist, dass ich ein ESTA beantragt habe, obwohl ich noch ein gültiges hatte. Da ich aber umgezogen bin und nun eine neue Wohnadresse habe, erschien mir das sinnvoll. Also eigentlich nichts Schlimmes.

Montag, 29.02.16 – Anreise zur City of the Bay

06.35Uhr:

Abflug Hannover – pünktlich.

Eine Stunde später landen wir in Frankfurt. Es passiert nichts Außergewöhnliches. Ich treffe in der Maschine einen meiner Kunden. Der Flug ist ereignislos. Wir sind müde. In Frankfurt suchen wir direkt unseren connecting flight und sehr bald muss ich mich der SSSS-Kontrolle unterziehen. Dies bedeutet lediglich einen Sprengstoffcheck meines Handgepäcks und, dass ich in den noch recht neuartigen Körperscanner gehen muss. Auf Nachfrage erklärt man mir, dass ich das SSSS abbekommen habe weil die US-Regierung durch mein ESTA auf mich gestoßen ist, damit sei etwas nicht ganz in Ordnung. Ich tippe also weiterhin auf meine Adressänderung und befürchte das Schlimmste für die Immigration in San Francisco.

Wir suchen und finden unser Gate, essen noch eine Kleinigkeit und dann geht es auch schon bald los.

10.20Uhr:

Pünktlich besteigen wir die Maschine. Bis gestern war mir selbst nicht klar, dass wir mit dem A380 fliegen! Das sind Dinge, die ich nicht beachte, die mich nicht sonderlich interessieren, aber ich gebe zu: es ist beeindruckend, in das größte Passagierflugzeug der Welt einzusteigen. Drinnen auf meinem Platz, kommt es einem aber definitiv vor wie in jedem anderen großen Flugzeug. Man merkt es definitiv nicht!

Eine Stunde zu spät starten wir endlich. Ich schlafe viel, schaue mit vielen langen Unterbrechungen „Secretariat – Ein Pferd wird zur Legende“, es gibt zwei Mahlzeiten und dann ist es geschafft.

13Uhr Ortszeit:

Wir sind pünktlich gelandet. Über elf Stunden in der Luft, nun auf amerikanischem Boden. Die gefürchtete Immigration verläuft vollkommen reibungslos, man verzichtet sogar auf die Abdrücke meiner linken Hand, da die der rechten sowie ein Foto ausreichen. Gut! Das wäre geschafft!

Montag, 29.02.16 – Anreise zur City of the Bay

In nahezu Windeseile sind sogar die Koffer vom Band geholt und die Station vom BART gefunden. Dann wird es etwas tricky aber irgendwann haben wir auch den Dreh raus, wie sich an dem Automaten das Zugticket für den BART vom Flughafen in die City erwerben lässt. Wir fahren bis zur 16th Street / Mission und machen unterwegs direkt Bekanntschaft mit einem Barceloner (ich wusste von der Existenz dieses Wortes auch nichts bevor ich es gegoogelt habe!), der vier Jahre in Berlin gelebt hat und nun in Oregon wohnt, aber jetzt eben San Francisco besucht. Er liebt die deutsche Sprache und das deutsche Bier und offenbar auch unsere Gesellschaft.

An unserer besagten BART-Station steigen wir aus und suchen den Bus Nummer 49, mit dem wir die Van Ness Avenue Richtung Norden bis zu unserem Hotel fahren wollen. Die Gegend ist hier voll von Obdachlosen, Kranken, Armen, usw.! Phil fühlt sich offensichtlich gar nicht wohl und ich bange um seinen ersten Eindruck der Stadt! – Doch dann ist es endlich geschafft, wir quetschen uns in den vollen Bus und fahren gefühlt unendlich bis zu unserem Hotel. Das Comfort Inn [!keine Werbung!] liegt direkt an der Van Ness Avenue und nur wenige Blocks entfernt von der ehemaligen Army-Kaserne Fort Mason, somit sind die touristische Fisherman´s Wharf und Umgebung auf jeden Fall zu Fuß erreichbar.

Der Hotel-Check-in verläuft reibungslos und unser Zimmer ist absolut ausreichend. Die Sauberkeit prüfe ich gar nicht so genau, über ein paar Kleinigkeiten sehe ich ohnehin schon hinweg. Fazit: Passt. Die Lage ist okay, der Preis war super, da muss das Zimmer nicht besonders groß und luxuriös sein. Eben typische amerikanische zwei bis drei Sterne, ich bin definitiv zufrieden und nach einer belebenden Dusche starten wir unseren ersten gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt!

Wir laufen Richtung Fort Mason und von dort vorbei am Ghiradelli Square bis wir einen ersten Blick auf die Golden Gate Bridge werfen können. Weiter vorbei am Hotel Argonaut [!keine Werbung!], wo ich vor drei Jahren eingecheckt hatte, zur Fisherman´s Wharf und zum Pier 39: Sea Lions gucken!

Erste Stunden in der City of the Bay

Der Hunger treibt uns an den unzähligen Souvenirshops vorbei zum Hard Rock Café [!keine Werbung!], wo man uns lange warten lässt bis wir einen Tisch bekommen und das obwohl das Restaurant fast leer ist. Eine Bestellung aufgeben scheint letztlich gar nicht möglich, da uns offenbar niemand bedienen möchte, also gehen wir wieder und finden direkt gegenüber bei Wipeout [!keine Werbung!] eine tolle Möglichkeit draußen zu sitzen und lecker zu speisen. Ich esse zum ersten Mal Garlic Fries, also Pommes mit unfassbar viel Knoblauch und dazu Salat. Gigantisch!

Spätestens jetzt muss ich erwähnen, dass wir zunächst ohne Jacke raus gehen konnten. Es ist warm! Sonnig! Klarer Himmel! Ein Bilderbuchwetter! Das kenne ich von San Francisco nicht. Ich bin völlig aus dem Häuschen.

20.15Uhr:

Wir sind fix und foxi. Das Licht ist aus. Es wird geschlafen.

An dieser Stelle will ich dann aber noch von meinem Schrittzähler berichten, den ich mir für diese Reise gekauft habe, denn das Smartphone blieb in diesen Zeiten noch zu Hause wenn man in die Ferne flog… Na jedenfalls weiß ich nicht ob ich meine Schrittlänge exakt eingegeben habe und mir ist auch bewusst, dass der Zähler nicht so ganz exakt ist, weil immer einige Schritte vergehen bevor er anfängt zu zählen, aber für eine ganz grobe Orientierung finde ich es super. Ich habe ihn die letzten Tage zu Hause schon getestet und bin auf erschreckend wenig Schritte pro Tag gekommen. Das wird sich hier nun ändern! Meine Bilanz von heute schon mal: 6km. Aber: Inwiefern das repräsentativ ist aufgrund der Zeitumstellungen? Warten wir also den morgigen Tag ab. Die Uhr auf dem Zähler ist jetzt jedenfalls richtig eingestellt.

Der komplette San Francisco-Aufenthalt in Bildern – zum Durchklicken:

Bike the Bridge! - und noch mehr schönes in San Fran

A pro pos morgen!