Zurück nach Kowloon.
15.12.2016 Bye Bye Hong Kong
Time to say goodbye
19Uhr: Die Abfahrt erfolgt zehn Minuten früher als verabredet.
Nach etwa einer dreiviertel Stunde werden wir am Flughafen raus gelassen, ich kaufe mit für stolze 28€ einen Starbucksbecher [!KEINE WERBUNG!] weil ich immer noch kein einziges Hong Kong Souvenir habe, und wir checken für unseren Heimflug ein.
Nach den Sicherheitskontrollen fühle ich mich zunehmend kränklich und fiebrig aber wir kriegen die Wartezeit gut rum. Nicht zuletzt werden noch mehr Peanut Butter m&m´s [!KEINE WERBUNG!] gekauft, weil sie hier am Flughafen erstaunlicherweise NOCH günstiger sind als in der City!
Zu dem Starbucksbecher hatte es netterweise sogar noch einen Gutschein für ein Freigetränk gegeben, den ich im nächstbesten Starbucks [!KEINE WERBUNG!] einlöse, da dieser Gutschein nur in Hongkong und Macau einzulösen geht.
Irgendwann nach 23Uhr: Wir heben ab, werfen einen Blick auf das beleuchtete Hong Kong und den Hafen und bekommen sehr bald etwas zu essen.
Vor uns liegen zwölf Flugstunden. Ich gucke einen Film, schlafe mehr oder weniger bis zum Frühstück und direkt danach landen wir in Istanbul. Können also nicht klagen.
16.12.2016 Heimat, du hast uns wieder!
Inzwischen geht es mir besser und die über drei Stunden bis zum Anschlussflug vergehen relativ schnell. Wir müssen noch mal durch Sicherheitskontrollen, ich habe ein gutes Buch angefangen und die Wege sind weit.
Irgendwann nach 9Uhr: Wir sind gestartet, wieder auf Exit Plätzen und fliegen weniger als die angekündigten drei Stunden noch was bis Hannover, sodass uns, Gott sei´s gedankt, die Heimat heile wieder hat!
Fazit
Was hat mich positiv überrascht auf dieser Reise?
Es gab tatsächlich immer einen Koch an Board von Turkish Airlines [!KEINE WERBUNG!] – haha
Turkish Airlines [!KEINE WERBUNG!] kann ich (auch ohne Koch) wirklich nur empfehlen, der Service war überragend!
Wir haben weder am Flughafen in Hongkong noch im Hotel beim Geldwechseln Gebühren zahlen müssen.
Mit Hygiene hat man es hier schon ziemlich. Man sieht tatsächlich Menschen Treppengeländer putzen, dieses und jenes desinfizieren und die öffentlichen WCs sind in der Regel sehr gut benutzbar – natürlich bestätigen einige Ausnahmen die Regel aber unterm Strich ist das schon alles sehr gut, was man besonders krass bemerkt wenn man mit Istanbul vergleicht, die dortigen Sanitärbereiche sind nicht zu toppen und zwar im negativen Sinne!
Es gibt hier allen Ernstes Peanut Butter m&m´s [!KEINE WERBUNG!] und -Heiliger!- sogar günstiger als in den Staaten!
Die Fähre zwischen Hong Kong Island und Kowloon ist unglaublich billig und wahnsinnig schnell, da sie ständig fährt und die Überfahrt nur fünf Minuten dauert. Sie hat sich als deutlich praktischer erwiesen als angenommen!
Was negativ?
Die kulinarische Situation war wieder einmal wenig zufriedenstellend, wie das außerhalb von Europa nun mal in der Regel der Fall ist. Das ist nicht weiter überraschend doch wieder einmal ernüchternd. Einheimisches Essen schmeckte uns nicht, internationales ist maßlos überteuert und nicht automatisch lecker.
Über das Trinkgeld im Restaurant hat der Gast keine Macht. Es werden automatisch 10% des Rechnungsbetrages aufgeschlagen. Mir ist es aber lieber, selbst zu entscheiden ob mir der Service gefallen hat und wenn ja, gebe ich gerne auch großzügig. Diese Entscheidung wird einem hier aber abgenommen…
Der Reisepass wird immer gerne gesehen und muss daher im Idealfall immer mitgeschleppt werden. Zum Beispiel beim Pferderennen kommt man ohne Reisepass gar nicht rein oder aber bei der Arche bekommt man mit dem Reisepass (bei uns ausnahmsweise auch Perso) Rabatt auf den Eintrittspreis.
Im Hard Rock Café [!KEINE WERBUNG!] und bei Starbucks [!KEINE WERBUNG!] wurden noch horrendere Preise als sowieso schon verlangt.
Wie schon erwähnt, ist das Metronetz nicht sehr gut ausgebaut. Die Entfernungen zwischen den Stationen sind sehr groß, sodass man gut überlegen muss, wo man aussteigt und ob sich das gewünschte Endziel dann auch wirklich nah genug an dieser Station befindet.
Man kann nicht so häufig mit Kreditkarte zahlen wie angenommen. Zum Beispiel die Peak Tram, wirklich DIE Attraktion schlechthin, verkauft ihre Tickets ausschließlich gegen Bargeld. Und das war nicht die einzige Situation, in der ich meine Karte enttäuscht wieder einstecken und Papa lieb angucken musste.
Die Amerikaner stellen ihre Klimaanlagen zu kalt ein? Dann warst du noch nicht in Hong Kong! Da können die Amis aber einpacken! So kalt und so extrem hab ich es noch nicht erlebt! Egal ob Bus, Boot, Metro, Restaurant oder Geschäft, wo du auch reingehst, es empfiehlt sich, im Zwiebellook unterwegs zu sein. Zwischenzeitlich ist die Temperatur antarktisch!
Was ist mir sonst noch aufgefallen?
Die allermeisten Chinesen sprechen gar nicht so gut Englisch wie erwartet aber die Verständigung klappt dennoch immer irgendwie! Am Besten spricht man nicht in vollständigen Sätzen, dann können sie am ehesten folgen!
Wie eigentlich überall auf der Welt, man muss Preise vergleichen! Wasserflaschen gibt es zum Beispiel auf der Straße für 5HKD, im Laden ab 9HKD. Sie können aber auch 12HKD und mehr kosten. In manchen Fällen bekommt man aber zwei für den Preis von einer. Und in weniger touristischen Gebieten zahlt man dann nur noch einen Bruchteil. Daraus kann man einen Sport machen. Finde einen neuen Wasserflaschenpreis, auch unter Berücksichtigung von der Menge des Inhalts und auf der Suche nach günstigeren Kursen… Aber Wasserflaschen sind natürlich nur eines von vielen Beispielen. Ebenfalls besonders die Augen aufmachen sollte man bei der Souvenirjagd, im Speziellen auf den Straßenmärkten!
Man bekommt in China bzw. Hong Kong viele Medikamente, die in Deutschland verschreibungspflichtig sind, auch ohne Rezept. Das kann ganz praktisch sein…
Man fährt hier viel Bus und viel Taxi. Mag an dem schlechten Metronetz liegen. Die Metro fährt zwar auch immer und ständig, und man muss nie lange warten, aber Busse und Taxen erreichen einfach jeden Winkel der Stadt.
Die Stadt lässt sich wirklich gut erlaufen! Festes Schuhwerk, Wasser und Ausdauer empfehlen sich, aber dann kann es losgehen. Vorsicht ist nur geboten wenn man eine Straßenseite wechseln möchte. Sobald sich eine Gelegenheit ergibt, sollte man sie nutzen, es ist sehr wahrscheinlich, dass die Chance nicht wiederkommt. Oft gibt es einfach gar keine Möglichkeit bzw. eben nur an bestimmten Unter- oder Überführungen!
Mit dem Bargeld ist das hier so eine Sache. Zurzeit muss man die HKD immer durch etwa 7,3 teilen um auf den ungefähren Euro-Betrag zu kommen. Ich habe es bis zum Schluss nicht ohne Taschenrechner-App auf die Reihe bekommen.
Was ist abschließend also zu sagen?
Hong Kong ist Asien light! Hong Kong ist Asien für Anfänger! Hong Kong ist eine mega tolle Stadt und mit zwei Übernahtungen im Rahmen eines Stop Overs wird man ihr keineswegs gerecht! ♥ ♥ ♥
Ich finde, dass eine Woche, wie wir sie gemacht haben, eine sehr gute Dauer ist um hier auf Entdeckungsreise zu gehen! An Tagen wo wir uns hier und da sehr beeilt haben, hätten wir uns im Nachhinein Zeit lassen können. Die Arche kann man für den Durchschnittstouri rausrechnen. Hinzunehmen kann man Shopping und/oder entspannte Stunden in Parks und Pools.
Bei einer Woche hat man wirklich ausreichend Zeit für die einzelnen Highlights und muss sich nicht über Warteschlangen ärgern oder sonst wie beeilen. Sogar Macau passt dann rein, ich glaube, das kann man schon machen! Es ist eben keine atemberaubende, keine Must-See-Stadt aber eine interessante Abwechslung zu Hong Kong, wenn man mag!
Und es gibt ja auch noch Dinge, die wir gar nicht gemacht haben, wie z.B. einen Strandtag, das Disneyland [!KEINE WERBUNG!], das Fischerdorf Tai O, einen Ausflug nach Festland-China, Bootsausflug zu den rosa Delfinen, die Gegend um den Times Square auf Hong Kong Island, den Sky 100 Tower in Kowloon, Wanderungen durch die großartige Natur und vieles mehr!
Wie gesagt – eine Woche ist für Hong Kong ideal und es ist absolut für jeden eine ganze Menge dabei!!
Super gerne würde ich Hongkong noch wenigstens ein weiteres Mal besuchen! Dann aber vielleicht auch mit weniger Übernachtungen, und auf den klassischen Touristenpfaden, also am Hafen, in Parks, auf dem Peak und einem Aussichtsturm. Dorthin, wo es mir eben am Besten gefallen hat und was ich als am Sehenswertesten und Erreichbarsten erachte.





