Rom

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AIDAbella - Westliches Mittelmeer - 2009

Die Ewige Stadt

Den Dienstag waren wir dann in Rom, der Stadt, der wir vermutlich am meisten entgegen gefiebert hatten. Doch Rom liegt bekanntlich nicht direkt am Meer, sodass wir die Haupstadt Italiens nur umständlich erreichten: 10 Minuten Shuttle vom Schiff nach Civitavecchia, 10 Minuten Fußweg zum Bahnhof Civitavecchia, anderthalb Stunden Zugfahrt zum Hauptbahnhof von Rom und dann noch per S-Bahn direkt zu unserem finalen ersten Ziel: dem Kolosseum!

Das antike Amphitheater ist weltweit bekannt und wahrscheinlich DAS Wahrzeichen der Stadt. Kein Rom-Besucher, der es sich nicht wenigstens von außen anschaut. Der größte Teil unserer Klasse nutzte diese Chance allerdings und schaute sich das Amphitheater auch im Rahmen einer Führung von innen an. Ich zählte allerdings zu den wenigen, die sich lustlos in die Sonne vor das Kolosseum setzten und sich diese mehr oder weniger einmalige Gelegenheit entgehen ließen…

Vorbei am Konstantinsbogen ging es zu Fuß weiter zum Forum Romanum, nur einen Katzensprung entfernt vom Kolosseum. Aus Zeitgründen konnten wir leider nur ein paar Minuten hier verbringen. Das Gelände des Forum Romanums ist ziemlich groß und man kann hier bestimmt eine oder mehrere Stunden zubringen wenn man sich alles anschauen möchte.

Für uns jedoch ging es weiter zum Pantheon, immerhin eine knappe halbe Stunde Fußmarsch, vor allem durch den Fotostopp am sehr beeindruckenden, mächtigen Viktor-Emanuelsdenkmal. Der große weiße Marmorbau ehrt den König Viktor Emanuel II, der 1878 verstarb und unter dem Pantheon begraben wurde. Dorthin auf dem Weg sind wir ja nun gerade.

Das Pantheon hat wirklich jeder schon einmal auf einem Foto gesehen. Im Geschichtsbuch oder in einer Reisereportage über Rom beispielsweise. Wo auch immer. Das Gebäude an der Piazza della Rotonda wirkt ein wenig unscheinbar und gleichzeitig ungewöhnlich, man kann es gar nicht genau beschreiben. Aber wenn man einen Fuß hineinsetzt, weiß man, dass es irgendwie etwas Besonderes ist! Das einstige Heiligtum aller Gottheiten ist eines der größten Bauwerke Roms und eines der spirituellesten antiken Bauwerke überhaupt! Wie gerne würde ich hier noch einmal herkommen, ohne den Zeitdruck, den wir verspüren, schließlich wartet das Schiff nicht auf uns…

Nach dem Besuch dieses beeindruckenden Rundbaus, folgten wir der Beschilderung zum Trevi-Brunnen. Wir genossen eine Weile den Anblick des berühmtesten Brunnen der Stadt (des Landes?!) und begaben uns anschließend noch für eine Weile in die umliegenden Souvenirshops.

Auf dem Weg zur Spanischen Treppe begann sich der Himmel zuzuziehen, sodass wir bei Ankunft im strömenden Regen standen. Dafür war die Treppe wie leer gefegt und wir hatten sie ganz für uns…

Und auch wenn das absolut nur eine Stippvisite war, so haben wir einen ersten Eindruck gewinnen können und ich gehe davon aus, dass viele von uns nicht das letzte Mal in Rom gewesen sein werden! Die Stadt ist ein einziger „Freiluftfreizeitpark“ für kulturell und historisch Interessierte.

Zweiter Seetag

Es folgte ein entspannter Seetag.

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