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Mittwoch, 3. April 2013 – Von der Glücksspielmetropole ins rote Wunderland
Gegen 12 Uhr. Aus Südwesten von Las Vegas kommend erreichen wir das Valley of Fire und treffen auch gleich die ersten redseligen Amerikaner, die uns vorm Valley of Fire Statepark-Schild fotografieren, und sich ebenso von uns fotografieren lassen. Ein mittelaltes Ehepaar aus Minnesota und ein etwas jüngeres Pärchen. Es sind immer nur so kurze Begegnungen. Aber man kann dieses Volk eigentlich nur lieben!
Am kleinen Visitor Center des Parks legen wir einen Stopp ein. Einmal für kleine Mädchen und ein paar Runden in dem Visitor Center, welches erstaunlich gut gemacht ist. Es scheint informativ zu sein aber wir möchte keine weitere Zeit dafür aufbringen sondern starten. Denn wir nehmen nun einen Fahrerwechsel vor und F. soll möchte das erste Mal in Amerika Auto fahren. So ein ruhiger, kaum befahrener State Park ist dafür ideal!
Und so rollen wir durch die fantastische Rote-Steine-Welt des Stateparks, welcher übrigens als ältester und größter Statepark Nevadas gilt. „Rote Steine“ weil es sich um rote Sandsteinformationen handelt, die sich vor rund 150 Millionen Jahren aus Wanderdünen geformt haben. Ziemlich eindrucksvoll – besonders wenn man direkt aus „Sin City“ kommt und gestern noch Airport-Hopping betrieben hat.
Ansonsten – das werden wir bald mit eigenen Augen sehen im Verlauf der Reise – gibt es natürlich noch viel spannendere Rote-Steine-Gebiete im Südwesten der USA. Dagegen ist das Valley of Fire Kindergarten. Trotzdem darf und sollte es auf deiner Tour in dieser Region mit dabei sein. Als Einstieg ist es super geeignet – oder aber wenn jemand „nur“ Las Vegas besucht, dann lohnt dieser verhältnismäßig kurze Ausflug sehr!
14 Uhr: Wir sind nun schon seit zwei Stunden im Park und machen eine kleine Rast an den Seven Sisters unweit des Visitor Centers. Ein kleines bisschen beneiden wir das Pärchen am Picknicktisch neben uns, die super für ein Picknick ausgestattet sind. Das wollen wir unbedingt auch machen die Tage! Wir beobachten die Chipmunks, genießen die kleine Pause im Schatten und F. verpasst mir eine kleine belebende Rückenmassage.
Da wir so gut in der Zeit liegen, beschließen wir, kurzerhand noch nach Overton Beach am Lake Mead zu fahren. Das klingt nach Strand und danach sehnen wir uns gerade. Und wenn wir nur einmal die Füße ins Wasser stecken… Kurz darauf müssen wir uns von dieser Idee aber leider wieder verabschieden weil die Straße nach Overton Beach gesperrt ist. Außerdem werde ich später recherchieren, dass das, was nach ein bisschen Strand-Feeling am größten Stausee der USA aussieht auf dem Navi, in Wirklichkeit nur ein vergleichsweise Rinnsal des in den See mündenden Virgin River mitten in der Wüste gewesen wäre. Mal ganz abgesehen davon, dass Overton Beach offenbar gar nicht direkt am Wasser liegt. Egal – gestrichen!
Valley of Fire SP in Bildern – zum Durchblättern:
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