Waikiki und Honolulu

Zurück zu unserem Tag in Pearl Harbor

Samstag, 12.03.16 – Lazy Day

Heute gibt es nichts zu berichten. Wir schlafen sehr lange aus, verbringen den halben Tag am Strand und im Meer, essen -Überraschung- in der Cheesecake Factory [!keine Werbung!] und spazieren noch ein bisschen durch Waikiki, welches wir langsam wirklich gut kennen. Im Restaurant geht es heute etwas anders zu als sonst. Es liegt aber an mir. Bisher hatte ich mir bei jedem Gericht, und sei es noch so eindeutig formuliert, bestätigen lassen, dass es wirklich vegetarisch ist. Heute möchte ich eine Pizza essen und überlege zwischen der Pepperoni Pizza und einer anderen. Ich entscheide mich für eine andere, schließlich sind da noch andere Sachen drauf als Pepperoni. Ich lasse die Sausages gegen Ananas austauschen und freue mich. Bis die Pizza kommt. Salami! Überall Salami… Pepperoni. Salami. Pepperoni auf Englisch… Salami auf Deutsch… Mh. Das war dann eindeutig mein Fehler. Aber typisch Amerika, man nimmt die Schuld auf sich und macht mir eine neue Pizza ohne „Pepperoni“. Bis dahin hat Phil zwar aufgegessen aber ich bin trotzdem begeistert und dankbar und kann mich in der Zwischenzeit mit meinem zur Pizza dazu gehörigen grünen Salat beschäftigen.

Ein kleines bisschen Waikiki in Bildern – zum Durchklicken:

Lazy Saturday

Sonntag, 13.03.16 – Sinnloser Sonntag

07:30Uhr: So langsam werden wir wach.

Heute wollen wir nach Honolulu. Irgendwie habe ich schon die Vorahnung, dass das ein kurzer Spaß werden könnte, nachdem wir vorgestern auf dem Weg nach und von Pearl Harbor mit dem Bus durch Downtown gekommen waren… Aber egal!

09:15Uhr: Auf nach Honolulu!

Wir machen uns auf den Weg, fahren mit dem Bus bis zum Hawaii State Capitol und ich bin mir spätestens jetzt vollends sicher, dass meine Vorahnung sich bestätigt. Ich hatte zwar kein Kapitol wie in Washington D.C. erwartet aber das hier ist wirklich ein Witz. Nicht ansatzweise pompös sondern einfach nur vorhanden und vermutlich zweckerfüllend.

Tatsächlich können wir hier ohne einen Stadtplan alles wichtige binnen kürzester Zeit zu Fuß erreichen. Wir haben zwar einen Stadtplan aber einen sehr schlechten und der ist wirklich ausreichend. Das dürfte alles sagen! Dann: direkt hinter dem Capitol liegt der Iolani Palace, der ach so gigantische ehemalige Königspalast. Der einzige der USA. Es hat sich eine Schlange davor gebildet, uns reicht das Äußere. Vielleicht tun wir im Unrecht aber wir möchten gar nicht rein.

Sinnloser Sonntag 13.03.16

Widerum direkt hinter dem „Palast“ befindet sich die Statue des King Kamehameha, die wir zunächst rechts liegen lassen um die Kawaiahao Church anzusteuern. Sie soll komplett aus Korallenstein gebaut sein. Wir kommen leider zum falschen Zeitpunkt: Es ist Sonntag 10:15Uhr und natürlich gerade Gottesdienst… Nachdem wir einen Fotostopp an besagter Statue eingelegt haben, suchen wir uns den Weg Richtung Wasser. Meist befinden sich am Meer ja schöne Geschäfte, Restaurants oder ähnliches. Doch weit gefehlt! Es gibt wirklich nur den Aloha Market Place [!keine Werbung!], wo sich alles drinnen abspielt und heute nahezu alle Geschäfte geschlossen haben, okay, es ist Sonntag… Aber das heißt in Amerika normalerweise nicht. Nur ein Hooter´s [!keine Werbung!] hat auf und ein kleiner Supermarkt, in dem wir uns mit Eis und kaffeeähnlichen Kaltgetränken versorgen. So ein „ausgewogenes“ Frühstück hatte ich schon lange nicht mehr.

Selbst der Aloha Tower hier beeindruckt uns nicht mehr und wir versuchen erst gar nicht, eine Möglichkeit zu finden, hinauf zu kommen. Die Enttäuschung ist zumindest meinerseits riesig. Die Straßen sind fast menschenleer. Das hatte ich mir anders erhofft… Wir laufen noch etwas an der Küste entlang und warten an einer der nächsten Bushaltestellen auf den nächsten Bus nach Waikiki.

Notiz an mich selber: Honolulu ist wirklich unspektakulär. Es wird Zeit, dass wir unser Auto anmieten!

12Uhr: Wir sind wieder im Hotel.

Enttäuscht. Müde. Kaputt. Ahnungslos, was wir mit dem Tag noch anfangen sollen.

13Uhr: Hunger…

Da es langsam Zeit wird, etwas zu essen, machen wir uns mal wieder auf den Weg Richtung Cheesecake Factory [!keine Werbung!]. Wir gehen aber dann doch erstmal daran vorbei… Zum einen weil es extrem voll aussieht und schon viele Menschen warten, zum anderen weil es am fünften Tag auch einmal etwas anderes sein kann, wir sind ja nicht unverbesserlich…

Wir checken die Möglichkeiten ab und bleiben bei Mahaloha Burger [!keine Werbung!] hängen, aber der Name hält leider nicht was er verspricht: Typisch hawaiisch soll es sein – und Mahaloha ist eine Mischung aus Mahalo=Danke und Aloha=Hallo/Tschüss/Liebe. Bei den Burgern kommt dann mehr nur so das „Tschüss“ bei rum… Es gefällt uns beiden nicht! Wären wir mal in die Cheesecake Factory [!keine Werbung!] gegangen.. Naja ehrlich gesagt machen wir das jetzt auch noch!! Wir brauchen einen Cheesecake zur Entschädigung und bekommen auch sofort einen Tisch obwohl es immer noch voll aussieht.

15Uhr: Wir sind wieder einmal zurück im Hotel…

Fakt ist aber, wir können auf HAWAII bei gefühlten 40 Grad im Schatten, das Meeresrauschen in den Ohren, nicht in unserem Streichholzschachtelzimmer versauern! Wir packen also unsere neuen Hawaii-Strandtücher, Bücher und etwas zu trinken ein und legen uns am Strand auf eine Grünfläche in den Schatten eines Baumes und relaxen ein paar Stunden.

Kurz vor Sonnenuntergang schauen wir uns noch einen Teil der riesigen, nicht enden wollenden Grand Parade des Honolulu Festivals an, die durch Waikiki zieht. Sie endet am Zoo, der sich direkt vor unserem Hotel befindet. Außer Italien können wir nur asiatische Länder ausmachen, die daran teilnehmen. Aber wir haben halt auch wirklich nur einen Teil gesehen. Nach dem Sonnenuntergang gehen wir dann doch ins Hotel.

Honolulu in Bildern – zum Durchklicken:

Sinnloser Sonntag 13.03.16

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