Inforeise Dalaman 26.05.-02.06.2014
Sonntag:
Der Koffer ist um 21.30Uhr endlich fertig gepackt – das war ein Tagesprojekt. Wie immer eigentlich. Viel länger hätte es auch nicht mehr dauern dürfen, da die Nacht ziemlich kurz werden wird. So dies und das steht noch an bis ich endlich gegen 22.30Uhr im Bett liege.
Montag:
01.20Uhr klingelt der Wecker. 01.35Uhr folgt der dringend erbetene Kontroll-Anruf von Papa aber ich bin schon auf. 02.15Uhr kommt der Taxitransferbus – bereits gut gefüllt, bis auf meinen „Premium Seat“ auf dem Beifahrersitz, damit mir nicht schon schlecht wird bevor das alles losgeht.
Im halsbrecherischen Tempo geht es dann direkt zum Flughafen Hannover, den wir bereits nach max. 10 NDR1-Songs erreichen. Puh. Jetzt kann eingecheckt werden, ich treffe meine Kollegin Tanja und später lernen wir den Rest der Hannover-Abflieger kennen.
04.00Uhr Sicherheitskontrollen. 05.00Uhr Abflug. Die drei Stunden nach Dalaman vergehen flott, auch wenn ich wünschte, ich hätte sie wirklich tief und fest durchschlafen können… Auf dem Rückflug wird das sicher klappen!
Ortszeit 09.00Uhr (eine Stunde plus zu Deutschland) erreichen wir türkischen Boden und werden zum ROBINSON Club Sarigerme [!KEINE WERBUNG!] gebracht.
Glücklicherweise bekomme ich auch das vorbestellte Einzelzimmer und bin gespannt auf eine Woche ohne fremden Zimmerpartner. Bisher hatte ich zwar immer Glück mit meinen Zimmerpartnern aber ich wollte unbedingt mal ein Einzelzimmer ausprobieren und vermutlich werde ich das in Zukunft nun immer haben wollen. Sich die Zeit und den Platz für das Zimmer, das Bad und zum Schlafen alleine frei einzuteilen ist schon ein gewisser Luxus.
Mich plagen große Müdigkeit und noch größere Kopfschmerzen, ich dusche flux und versuche etwas zu schlafen, muss aber erleben, dass dies das wohl hellhörigste Hotelzimmer meiner „Hotel-Gast-Karriere“ ist… Ich höre alles, aber wirklich alles aus den umliegenden Zimmern einschließlich deren Terrassen und Balkone. Besonders intensiv erreichen mich die Geräusche von WC- und Duschenbenutzung. Absolute Fehlkonstruktion! Als erholungssuchender und privatsphäreliebender Gast, der hier seinen privaten Urlaub verbringt, würde ich schier durchdrehen.
13Uhr: Mittagessen. Wir lernen die Berliner, Münchener und Frankfurter kennen und essen gemeinsam vom leckeren Buffet, wobei ich mich für Reis mit köstlichen Zucchinipuffern und anschließend frisches Obst entscheide.
Die Abendankünfte (Hamburg und Düsseldorf) verpassen einen wunderschönen ersten Tag ohne Programmpunkte. Tanja, Carina und ich gehen eine Runde im Meer schwimmen, welches für Ende Mai schon wirklich warm ist, und liegen den ganzen Tag faul in der Sonne und abwechselnd im Schatten. Der Strand ist zwar recht dunkel aber wirklich schön und vor allem flach abfallend. Das Wasser ist super klar und vom Untergrund einwandfrei ohne Badeschuhe zu belaufen, selbst mit meinen empfindlichen Füßen.
20.00Uhr: Abendessen vom Buffet. Ich glaube ich habe noch nie so gutes Wokgemüse gegessen, selbst nicht in Thailand. Ich kann gar nicht beschreiben wie umfangreich dieses Buffet ist, aber über das Gemüse aus dem Wok komme ich nicht hinaus!
22.30Uhr: Feierabend.
Dienstag:
07.45Uhr: Von mir aus kann es so entspannt weiter gehen. So viel Schlaf wie in der letzten Nacht, bekommt manch einer auf anderen Seminarreisen in der ganzen Woche (nicht)! Zum Frühstück stürzen wir uns auf das gigantische Buffet, ich auf Obst, Müsli und frische Smoothies. Wenn schon viel dann wenigstens gesund. Mal schauen wie lange ich es durchhalte…
09.30Uhr: Clubrundgang in unserem Standorthotel. Für uns früh Angereiste allerdings nichts Neues abgesehen vom Spa-Bereich.
Anschließend fahren wir direkt zum PURAVIDA Resort Seno [!KEINE WERBUNG!].
Ich will euch in diesem Bericht nicht mit ausschweifenden Berichten zu den Hotels stören aber es sei doch gesagt, dass das PURAVIDA [!KEINE WERBUNG!] eine gelungene aber unglaublich weitläufige Anlage ist. Man hat enorme Entfernungen und gleichzeitig Steigungen zu überwinden oder muss auf den jeweiligen Shuttle warten. „Mal eben kurz“ irgendwo hingehen (das Buch, das auf dem Zimmer vergessen wurde oder z.B. ne kleine Runde im Pool drehen vorm Frühstück), das funktioniert eher nicht. Man sollte hier also wirklich genug Zeit für jeden Weg einplanen. Schönes Hotel aber nichts für mich. Zu faul. Ich.
14.00Uhr: Wir haben unsere Besichtigung im PURAVIDA [!KEINE WERBUNG!] beendet und dürfen uns am dortigen Mittagsbuffet bedienen. Ein Paradies für Vegetarier – zig Gemüsesorten, ich greife zu.
14.30Uhr: Wir fahren nach Dalyan. Der Weg von Sarigerme dauert ca. 30-45 Minuten und ist traumhaft schön, denn alles grünt und blüht, vor allem in Pink und Gelb. Man trifft Einheimische und Ziegen, eine dörfliche Gegend voller Granatapfelbäume.
Dalyan selbst ist ein kleiner Hafenort, wo wir in einem Café am Fluss ein Kaltgetränk mit Blick auf die lykischen Felsengräber genießen und anschließend noch etwas Zeit zum Bummeln haben – leider ist der Ort voller Restaurants aber es gibt keine schönen Geschäfte zum Einkaufen.
18.00Uhr: Wir erreichen wieder unseren ROBINSON Club [!KEINE WERBUNG!] und haben nun ausreichend Zeit zu duschen etc. Zu viert sitzen wir noch bei einem Getränk auf der Sonnenterrasse, bevor wir uns für das Abendessen fertig machen und unsere Koffer packen. Morgen wird ausgecheckt und wir müssen die wichtigsten Sachen für die eine Nacht auf dem Guletboot möglichst separat packen, da die Koffer an Land bleiben müssen.
20.00Uhr: Das zweite und letzte ROBINSON-Buffet abends. Wieder bin ich begeistert von der Auswahl und bleibe bei sämtlichen a) Gemüsesorten und b) Käsesorten hängen. Also wenn es eine Küche gibt, in der man problemlos eine kohlenhydratfreie (und noch dazu vegetarische) Ernährung durchsteht, dann ist es meines Erachtens definitiv die türkische!
22.00Uhr: Die letzten Koffer-Pack-Aktionen sind erledigt. Ich widme mich noch kurz unserem Seminarreiseberichtsheft weil ich im PURAVIDA [!KEINE WERBUNG!] zu faul war, um mitzuschreiben. Dann wird aber auch bald geschlafen.
Mittwoch:
08.00Uhr: Der Wecker schmeißt mich raus. Leckeres Obst und Müsli erwartet mich als Henkersmahlzeit am ROBINSON-Buffet… Ich werde es vermissen!
09.45Uhr: Wir haben ausgecheckt und fahren mit dem Bus (…) ins Nachbarhotel. Das ist das Iberotel Sarigerme [!KEINE WERBUNG!], wo wir natürlich zur Hotelbesichtigung eingeladen sind. Letztes Jahr im Herbst hat ein unglaublicher Sturm die Anlage erfasst, sodass sie schließen musste. Neue Dächer waren fällig, tausende von Bäumen waren entwurzelt worden und und und. Man kann sich das Ausmaß sicherlich nicht vorstellen. Aber inzwischen ist die Anlage wieder sehr schön und wird noch schöner werden, davon bin ich überzeugt.
Anschließend geht es wieder per Bus ein Hotel weiter zur Besichtigung des CLUB MAGIC LIFE Sarigerme [!KEINE WERBUNG!]. Im direkten Vergleich kenne ich nur den CLUB MAGIC LIFE Waterworld Belek [!KEINE WERBUNG!] von vor drei Jahren. Die dortige Anlage erscheint mir größer, aber nicht zwangsweise besser als die hier in Sarigerme. Auch der Club hier war von dem Sturm betroffen, jedoch „nur“ mit 1,5 Mio Schaden.
14.00Uhr: Nachdem wir uns am Mittagsbuffet des Clubs bedienen durften, starten wir in unsere 22h „Urlaub“ während der Seminarreise. Der Bus bringt uns nach Fethiye zum Hafen, wo unsere Gruppe sich auf zwei Gületyachten aufteilt, auf denen wir die kommende Nacht verbringen werden. Begrüßt werden wir mit Tee, Kaffee, Kuchen, Keksen und Chips.
Wir fahren, auf unserem der zwei Boote, mit der drei Mann starken Besatzung in eine nicht allzu weit entfernte Bucht, mir wird selbstverständlich schlecht von dem Geschaukle… aber dann ist es doch ganz schön. Die beiden Boote liegen dort nebeneinander und wir können einfach nur rumliegen oder schwimmen oder das All Inclusive Angebot nutzen. Das Abendessen wird später auch noch serviert – alles frisch auf dem Schiff gegrillt. Fleisch, Fisch, Gemüse… herrlich.
Bald stellt sich auch heraus, dass unser Boot den definitiv zeitgemäßeren Kapitän an Bord hat. Wir bekommen nicht nur kostenloses WLAN geliefert sondern auch noch einen Laptop mit Boxen zur freien Verfügung.
Ein dramatischer Sonnenuntergang mit den wahnsinnigsten Pink-Verfärbungen des Himmels rundet den Abend absolut ab!
01:00Uhr: Wir legen uns mit unserem Bettzeug an Deck und versuchen zu schlafen. Früher oder später funktioniert das auch. Unter Deck, in den winzig kleinen, muffigen, stickigen Kabinen wäre das jedenfalls nichts geworden.
Donnerstag:
06.45Uhr: Nichts zu machen, ich bin wach! Ein Wunder, dass ich Frostbeule die Nacht so gut schlafen konnte aber kalt ist es wirklich nicht gewesen. Und auch der beginnende Tag verspricht heiß und sonnig zu werden, genau das richtige Wetter also für den weiteren halben Tag auf dem Meer.
08.45Uhr: Wir bekommen ein tolles Frühstück serviert. Man hat Nutella, div. Marmeladesorten, Brot, Wurst, Käse und Joghurt an Bord. Yammi!
10.15Uhr: Die Fahrt geht weiter. Seit wir gestern Abend Anker geworfen hatten, liegt das Boot hier in der Bucht aber nun machen wir noch einen kleinen Törn bis zu einer anderen Bucht.
13.00Uhr: In dieser Bucht wird nun das Mittagessen serviert. Unglaublich was die Jungs in der kleinen Küche alles zaubern können! Es gibt wieder div. Gemüsesorten, Salat, Reis usw! Der Weißwein dazu schmeckt auch. Was kann es schöneres geben auf einer Dienstreise?
Nach dem Essen fahren wir zurück zum Hafen und nehmen Abschied von „Boot 1“ und unserem „Kaptan“. Das war eine wirklich tolle Tour!
Der Bus steht bereit und bringt uns in 1-1,5 Std. Fahrt zum Yücelen Hotel [!KEINE WERBUNG!] zur Besichtigung, welche relativ zügig von statten geht und insgesamt auch recht kurzweilig ist, da mir das Hotel ausgesprochen gut gefällt. Kein Clubhotel, kein riesen Luxus sondern eher landestypisch und gemütlich. Für mich persönlich etwas zum Wohlfühlen. Interessantes Haus.
Weitere 1-1,5 Std. Fahrt sind es nun noch bis zu unserer nächsten Unterkunft: dem VIVERDE HOTEL Loryma [!KEINE WERBUNG!]!
Wir checken ein und können endlich einmal ausgiebig duschen! Man muss wissen, dass auf den Booten die Badezimmer aus WC und Waschbecken bestehen und das Waschbecken über einen Brausekopf verfügt und man zum Duschen sozusagen das gesamte „Badezimmer“ unter Wasser setzt. Die ganze Geschichte hatte ziemlichen Camping-Charakter – das heißt für mich: Für ne Nacht mal ganz spaßig, für ne Woche empfände ich das komplett als Strafe.
20.00Uhr: Abendessen im Viverde [!KEINE WERBUNG!]. Das Buffet ist großartig. Es gibt schlichtweg ALLES. Und vermutlich nirgends so frisch wie hier aber das gehört nun mal absolut zum Konzept der Viverde Hotels [!KEINE WERBUNG!]. Ich bin begeistert und gehe das 1. Mal diese Woche sogar zum Dessertbuffet – bzw. nein, ich schummle und lasse mir etwas mitbringen! Köstlich!!
21.15Uhr: Schulung.
23.45Uhr: Gute Nacht.
Freitag:
07.30Uhr: Wecker. Am Liebsten würde ich ihn durch das Fenster werfen aber selbst dazu müsste ich aufstehen… Hmpf… Also kann ich auch gleich zum Frühstücksbuffet gehen. Ich wähle Joghurt, Müsli und Apfelkompott, ich könnte mich reinsetzen.
09.00Uhr: Hotelbesichtigung in unserem Standorthotel. Anderthalb Stunden später kennen wir so ziemlich alle Bereiche und sind dabei dankbar, dass es letzte Nacht so stark geregnet hat und die Sonne heute Morgen noch nicht so früh heraus kommen und uns quälen will…
Das Hotel verfügt über einen tollen Ausblick über Berge, Wälder und Hügel der Bozburun Halbinsel. Die ganze Anlage ist voller Kiefern, Olivenbäume, Blumen und lauter Grün. Das Essen stammt aus eigener Landwirtschaft. Die Appartements sind trotzdem top modern und vor allem groß! Und es gibt neben Yoga und Ayurveda vor allem ein sehr aktives Ausflugsprogramm, z.B. Wandern, Klettern, Biken, Canyoning, Kayak usw.! Für mich hört sich das ideal an – auch wenn ich nicht der Outdoorsportler bin, ich würde hier so einiges ausprobieren wollen!
11.30Uhr:
Pünktlich als der Komet wieder brennt, beginnt unser Seminar im geschützten Seminarraum!
13.00Uhr:
Eigens für unsere Gruppe gibt es frische türkische Pide in verschiedenen Sorten, dazu jede Menge Salat, Minzjoghurt und Ayran. Das erste Mal in dieser Woche, dass ich mich wirklich überfresse. Und zum Nachtisch gibt es selbsthergestelltes Eis (die Milch kommt natürlich von den hoteleigenen Kühen!!!) und Kuchen.
14.00Uhr:
Das Seminar geht weiter. Es ist übrigens eine allgemeine Verkaufsschulung quer durch viele Bereiche. Viel altes, einiges Neues. Vor allem sehr kurzweilig! Es gibt zwischendurch noch eine Kaffeepause auf der Sonnenterrasse und gegen 17.00Uhr haben wir es geschafft.
19.00Uhr:
Treffpunkt zur Abfahrt nach Marmaris. Dort bummeln wir etwas an der Promenade entlang und gelangen zum Pineapple Restaurant [!KEINE WERBUNG!], wo wir (ich kann es nicht anders ausdrücken:) gemästet werden. Der Vorspeisenteller aus grünen Bohnen, Zaziki, Oliven, Salat, Gurke, Tomate, Linsenpüree, Spinat, scharfer Sauce und Brot sättigt mich bereits vollständig. Es folgt der Hauptgang – wahlweise Huhn, Fisch, Steak oder Nudeln mit Gemüse. Viel zu viel jeweils! Zum Nachtisch folgt ein üppiger Obstteller pro Person und eine riesige Sahnetorte weil wir ein Geburtstagskind dabei haben.
23.30Uhr: Rückfahrt zum Hotel. Dort erlebe ich eine unschöne Begegnung mit der größten Spinne, die ich in meinem Leben live je gesehen habe. In meinem Schlafzimmer! Meine Nachbarin aus dem Zimmer gegenüber ruft die Rezeption an aber es dauert unglaublich lange bis Mehmet erscheint. Bis dahin hat das Riesenvieh das Zimmer bereits einmal komplett umrundet und ist wieder hinter dem Vorhang vorm Fenster verschwunden, durch das es rein gekommen sein muss. Ich zeige Mehmet ein Foto auf meinem Handy von dem Tier, damit er nicht denkt, ich verarsche ihn. Anschließend zeige ich auf den Vorhang. Denn Mehmet versteht nicht ein einziges Wort Deutsch oder Englisch! Nicht eines!
Ich verschwinde im Zimmer gegenüber bei Melanie und lasse Mehmet arbeiten. Er ruft dann bei der Rezeption an und der dortige Mensch spricht Deutsch und klärt mich auf, die Spinne sei durch´s Fenster rausgeworfen worden und Mehmet würde weitere Exemplare suchen. Ich habe daraufhin selbst noch eines gefunden. Aber was für eins! Durch grelles Kreischen mache ich Mehmet darauf aufmerksam – das verstand dieser dann.
Ich verschwinde wieder zu Melanie. Kurze Zeit später präsentiert mir Mehmet seinen Fang. Bäh! Das Tier hatte sogar gemusterte Beine, so fett und lang waren die!!
Die Tür meines Schlafzimmers wird verschlossen nachdem ich Handtasche, Netbook, Handyladekabel, Tabletten und Kulturbeutel gerettet habe und ich gedenke NICHT, sie wieder zu öffnen. Aber ich wette die Putzfrau wird mir einen Strich durch die Rechnung machen…
Mein Wohnzimmer hier ist groß genug und ich kann sogar das Sofa zum Schlafen ausklappen. Die Nacht verbringe ich dann allerdings auf Melanie´s ausgeklapptem Sofa. Ich kann mich nicht durchringen in meinem eigenen Zimmer zu schlafen…
Ja die aufregendsten Erlebnisse stehen vorher nicht im Programm…
Mitternacht: Ich schlafe endlich ein aber werde diverse Male wach weil ich an große, große Spinnen denken muss… Seltsam…
Samstag:
07.30Uhr: Die Zeit rast ja wirklich. Übermorgen fliegen wir schon wieder heim. Das heißt heute und morgen noch Hotels angucken. Eine Nacht auf der Viverde-Wohnzimmer-Couch, eine Nacht im Luxus-Leading-Hotel-of-the-world, dem D-Resort Maris [!KEINE WERBUNG!]. Und dann kommt am Montag, voraussichtlich gegen 6 Uhr morgens auch schon unser Transferbus zum Flughafen…
08.30Uhr: Frühstück wie gestern.
09.30Uhr: Abfahrt nach Marmaris. Heute Vormittag ist Shopping angesagt. Rebecca und ich durchstreifen gemeinsam diverse Geschäfte und erstehen etliche Mitbringsel für zu Hause. Ein voller Erfolg sozusagen.
13.00Uhr: Abfahrt zur Besichtigung des Hotels Marmaris Imperial [!KEINE WERBUNG!], etwas außerhalb der Ortes. Ein Hotel extra für Paare, tolle Anlage, wenig Strand, 95% Briten. Gefällt mir insgesamt recht gut. Wir dürfen uns zum Mittag am Strand an der Snackbar bedienen. Das ist vollkommen ausreichend. Wir können langsam sowieso nicht mehr essen…
Danach besichtigen wir das Poseidon Hotel [!KEINE WERBUNG!] in Marmaris. Topmodern, gerade frisch renoviert, super zentral zu Ort und Strand, mitten im Geschehen, traumhaft schöne Zimmer, alles sehr erfrischend und stylisch inklusive Wohlfühlfaktor!
Im Anschluss fahren wir in den TUI best FAMILY Club Turban [!KEINE WERBUNG!]. Eine optimale Family-Anlage aber ich finde: zu wenig Strand und zu viele Russen… Aber mich kann derzeit sowieso nicht viel begeistern weil sich meine Kopfschmerzen von Montag heftig zurückmelden.
18.30Uhr: Wir erreichen heimatliche Gefilde. Unser Viverde Hotel Loryma [!KEINE WERBUNG!].
19.45Uhr: Viverde Cocktail auf der Sonnenterrasse, leider ohne Sonne oder Sonnenuntergang. Der Cocktail besteht aus lauter gesunden Zutaten, die ich vergessen habe, aber Zimt ist definitiv jede Menge dabei!
Nach einem Gruppenfoto geht es zum Abendessen, wieder in Buffetform. Aufgrund meiner starken Kopfschmerzen und des stetigen Windes, der diese niemals bessern wird, verabschiede ich mich frühzeitig, nach etwa eineinhalb Stunden auf mein Zimmer und somit Sofa…
Sonntag:
07.30Uhr: Eine dreiviertel Stunde vor meinem Wecker werde ich wach. Macht nichts, der war sowieso sehr knapp gestellt…
08.30Uhr: Das letzte leckere Viverde-Frühstück.
09.30Uhr: EMOTION! So unsere Veranstaltung heute Vormittag. Wir haben die Wahl zwischen Yoga, Nordic Walking und Kletterwand inkl. Geo Caching! Ich entscheide mich zusammen mit 11 anderen Mädels unserer Truppe für Yoga. Bis auf eine Kandidatin, haben wir auch alle absolut gar keine Erfahrung damit. Der indische Yogalehrer Shiva bringt uns also ein paar Übungen bei und ich habe nun größten Respekt davor! Vielleicht wäre das wirklich mal etwas für mich. Körperbeherrschung und Muskeln ohne Ende! Wahnsinn…
Im Anschluss mixen wir noch eine Gesichtsmaske an. Diese besteht aus Honig, Olivenöl, Kurkuma und Zitrone. Gesicht und Hände werden damit eingeschmiert und nach ein paar Minuten warm abgewaschen. Babypopohaut entsteht dabei!!
11.30Uhr: Abfahrt zum Turunc Hotel [!KEINE WERBUNG!] mit dortiger Besichtigung und Mittagessen.
13.30Uhr: Abfahrt zum D-Maris Resort [!KEINE WERBUNG!], welches wir nach etwas über einer Stunde erreichen. Das Leading Hotel of the World ist der krönende Abschluss dieser fantastischen Woche in einer unglaublich harmonischen Gruppe mit tollen Hotels und Erlebnissen!!
Auch hier haben wir zunächst noch eine Hotelführung bevor wir zweieinhalb Stunden Freizeit genießen dürfen. Wir verabreden uns alle zum Strand zu gehen, doch während wir auf unsere Koffer warten um uns fertig machen zu können, fällt heftiger Regen und es gewittert ordentlich!
Ich entscheide mich also zu einem entspannten Bad in meiner Meerblickbadewanne und einer anschließenden ausgiebigen Dusche in meiner Regenfalldusche. Ein solch luxuriöses Zimmer habe ich bisher wohl nur in Las Vegas (LINK FOLGT) bewohnt! Ich bin gerade tatsächlich glücklich.
18.30Uhr: Treffen im Konferenzraum zur letzten Hotelbesprechung und Abschlussrunde. Danach machen wir noch unser Gruppenfoto auf der Sonnenterrasse und genießen „das letzte Abendmahl“, welches aus drei Gängen besteht: 1) Salat, 2) Rind mit Pommes (für mich vegetarische Pizza) und 3) Mousse au Chocolat gefüllt (!) mit Frucht. Klingt insgesamt vermutlich ein bisschen rustikal für ein 5-Sterne-Hotel aber ist wirklich köstlich und definitiv nach 5-Sterne-Standard angerichtet.
23.30Uhr: Eine wunderbare Woche mit unzähligen neuen Eindrücken geht zu Ende. Ich habe die Türkei und ihre Menschen auf eine beeindruckende Weise kennen gelernt und weiß Ihre ehrliche Freundlichkeit, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft zu schätzen. Man muss einfach mal seine Vorurteile wegwischen lassen, indem man hier Urlaub macht und sich überzeugen lässt!
Montag:
05.15Uhr klingelt mein Wecker. 05.35Uhr der Kontrollanruf der Rezeption. 06.00Uhr Abfahrt mit dem Minibus nach Dalaman. Nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir den dortigen Flughafen, checken ein, gehen noch ein wenig shoppen und treten pünktlich um 10.10Uhr unseren Heimflug an.
Ein ganz, ganz tolles Land und noch liebere Menschen! Ich werde definitiv wiederkommen in die Türkei! Ich hätte niemals gedacht, dass ich das je behaupten würde!
Der Urlaub in Bildern – zum Durchklicken:
Leider sind meine Fotos größtenteils dem Verlust meiner externen Festplatte zum Opfer gefallen, weshalb ich leider nicht viele Bilder zur Verfügung stellen kann…



