Zurück zu/r Chinatown & Marina Bay.
Sonntag 10. November 2019
Auf dem Weg nach Sentosa Island
Nachdem der Vormittag heute dem gestrigen glich (ich Whirlpool, Philipp schlafen), kommen wir heute gegen elf Uhr los. Mit der MRT fahren wir, mit einmal umsteigen in China Town, nach Vivo City [!KEINE WERBUNG!]. Dies ist das größte Einkaufszentrum in Singapur und befindet sich im Hafenviertel Bukit Merah vor der Vergnügungsinsel Sentosa.
Vivo City wurde 2003 gebaut, ist 140.000 Quadratmeter groß und wahrlich beeindruckend, doch uns hält hier nichts außer ein schneller Sub bei Subway [!KEINE WERBUNG!] und dann wollen wir nach Sentosa.
Über die Anreisemöglichkeiten sind wir vorab schlecht informiert aber zu deiner Orientierung:
Du kannst den einen Kilometer zu Fuß von Vivo City nach Sentosa gehen, es gibt einen extra angelegten Fußweg, der mit Sicherheit schöne Ausblicke bietet, allerdings sollte man sich seine Kräfte einteilen oder eine der anderen Anreisemöglichkeiten in Erwägung ziehen, denn die Insel ist zwar schnell per pedes erreicht aber je nachdem wohin man dann genau möchte, hilft einem das vielleicht gar nicht groß weiter.
Es fährt aber auch eine Art Zug bzw. Einschienenbahn, der Sentosa Express [!KEINE WERBUNG!], ab Vivo City nach Sentosa. Er ist komplett kostenlos (obwohl die Website 4$ angibt…) und kann beliebig oft genutzt werden. Dies bringen wir jedoch auch erst später in Erfahrung weshalb wir eine andere Anreisemöglichkeit wählen. Auf jeden Fall fährt dieser Sentosa Express zuerst zur Station Resort Worlds, wo man aussteigen kann, egal wohin man möchte, außer an den Strand. Dann folgt die Imbiah Station an der Merlion Plaza, ebenfalls recht zentral zu den Highlights. Und zuletzt die Beach Station, für diejenigen, die an den Strand oder z.B. ins iFly [!KEINE WERBUNG!] möchten. Wirklich Aufschluss gibt Google Maps hier nicht. Vielleicht findest du ja eine gute Sentosa-Karte im Internet, mir ist dies vorab nicht geglückt, sie sind alle zu ungenau aber immerhin sind die Entfernungen vor Ort alle geringer als befürchtet.
Nächste Möglichkeit: Der Bus RSW 8 (Resorts World Sentosa) kostet pro Person und Fahrt 1 SGD (im Moment also weniger als 70 Cent) und bringt dich ebenfalls von Vivo City zu den Universal Studios [!KEINE WERBUNG!]. Man landet mitten im Geschehen. Wer in Vivo City also den Bus schneller findet als den Sentosa Express, wird auch nicht arm.
Und last but not least: Es fährt auch eine Seilbahn auf die Insel aber diese haben wir nicht in Betracht gezogen nachdem ich vorab online die Preise recherchiert hatte. Der Day Pass liegt bei 33 SGD (im Moment 22 Euro) und steht somit nicht im Verhältnis zu den existierenden Alternativen, zumal Seilbahnfahren das letzte ist was ich wählen würde aufgrund der Höhe und meinem Misstrauen.
Ob Schmetterlingspark, iFly, Madame Tussauds, Hard Rock Café & Hotel, Wasserpark, gigantische Kinderspielplätze, Bungee Jumping, Universal Studios, Sea Life, Casinos, Strände, Wassersport oder diverse Museen – auf Sentosa gibt es das alles [alles !KEINE WERBUNG!]! Die zu Singapur zählende Insel ist sozusagen der Vergnügungspark der Stadt. Eigentlich voraussichtlich nicht wirklich unsere Welt aber einen Tag opfern wir dennoch, um uns auch hier einmal umzusehen.
Trick Eye Museum [!KEINE WERBUNG!]
Nun sind wir also auf der Insel. Auf der nächsten. Singapur selbst ist ja auch schon eine Insel.
Wir besuchen das Trick Eye Museum, das ich damals in Hongkong schon in Erwägung gezogen hatte. Hier gibt es nun also auch eines und wir probieren es aus! Laut Trip Advisor Bewertungen ein kurzer und teurer Spaß aber wohl ganz nett.
Und ungefähr so empfinden wir das auch. 25 SGD (im Moment knapp 17 Euro) kostet der Eintritt für jeden und wir halten uns insgesamt 40 Minuten dort auf. Mein Tipp: Wenn sich draußen eine Schlange, und sei sie noch so kurz, gebildet hat, würde ich nicht reingehen! Wir hatten Glück, dass verhältnismäßig wenig los war. Anderenfalls hätte es sicher keinen Spaß gemacht!
Was heißt denn nun Trick Eye Museum? Im Endeffekt braucht man ein Smartphone. Mit guter Kamera. Man loggt sich ins WLAN vom Museum ein. Lädt dessen App herunter und fotografiert mit dieser los. Es gibt viele tolle Hintergründe, vor denen man sich fotografieren kann, die App fügt bei einigen noch Special Effects hinzu, die aber oftmals in einem Video besser kommen als auf einem Foto.
Zum Glück müssen wir nirgends groß warten, es ist ja recht leer. Das schont die Nerven enorm. Aber groß ist das Museum eben auch nicht. Sonst hätten wir länger gebraucht. Gut klimatisiert ist es eine nette Attraktion aber einige Fotohintergründe sind auch nur für mehrere Personen geeignet oder zumindest für zwei. Die müssen wir alle weg lassen weil wir ja keinen persönlichen Fotografen dabei haben…
Nochmal würde ich nicht ins Trick Eye gehen aber empfehlenswert ist es im Grunde schon für einen ein-maligen Besuch, jedenfalls wenn man bereit ist so viel Geld für ein paar witzige Fotos auszugeben. Essen und Trinken ist darin, wie fast überall, strikt verboten. WCs gibt es auch nicht – daran allein merkt man ja schon, dass ein allzu langer Aufenthalt gar nicht vorgesehen ist!
Palawan Beach und südlichster Punkt Asiens
Nach eine ausgiebigen Starbucks-Pause [!KEINE WERBUNG!] nahe des Trick Eyes, die aufgrund des Klimas sehr dringend nötig ist, entdecken wir auf der Suche nach einem Bus Richtung Strand den Sentosa Express. Dieser bringt uns zur nächsten Station, der Beach Station. Wir sind mittlerweile reichlich erschöpft und legen noch mal Sonnencreme und Wasser nach. Und wollen unbedingt unseren letzten Programmpunkt heute noch „abhaken“.
Der Palawan Beach, bzw. genauer: zum Southernmost Point of Continental Asia. Nicht nur Singapur ist, wie gesagt, eine Insel sondern auch Sentosa und von hier aus gehen wir wiederum auf eine weitere Insel, wo sich dieser südlichste Punkt befindet.
Der Palawan Beach selbst ist schon mal sehr schön. Weißer Sandstrand, nicht allzu viel los, aber wenig Schatten und viele Algen.
Und dann geht es über eine schmale und lange Hängebrücke. Am Gegenverkehr schlängelt man sich so vorbei und dann ist man an dem berühmten Punkt. Kurz ein Foto gemacht und nach ein paar Schritten steht man am offenen Meer mit Blick auf die vielen dort liegenden Frachtschiffe. Wir genießen ein Päuschen im Schatten einer Palme auf den großen Steinen und lassen uns die Meeresbrise um die Nase wehen – das tut gut!
Danach balancieren wir zurück über die Brücke und stecken die Füße ins Meer bevor wir die Heimreise (sozusagen) antreten.
Rückweg von Sentosa
Wir kennen uns jetzt besser aus und fahren von der Beach Station mit dem Sentosa Express durch bis Vivo City. Bei Food Republic [!KEINE WERBUNG!] kann man relativ günstig an verschiedenen asiatischen Essensständen auswählen. Das machen wir jetzt, es gibt wieder mal Reis mit Gemüse (und Phil Fleisch), aber dieses Mal ist es für uns beide nicht gerade ein Highlight – um es noch äußerst freundlich zu formulieren.
Zwangsweise läuft man zur MRT noch ein bisschen durch Vivo City aber dann fahren wir wieder in die Stadt. Wir steigen 1x um und an „unserem“ Starbucks [!KEINE WERBUNG!] in der Nähe des Hotels wieder aus, um noch einen Kaffeestopp einzulegen und ein paar Weihnachtslieder zu inhalieren.
Um 18Uhr sind wir frisch geduscht und fix und fertig. Was mich betrifft, habe ich jetzt meinen Müdigkeitstiefpunkt seit wir in Singapur sind.
Der Tag in Bildern – zum Durchklicken:
Kommt mit! Es geht weiter mit den Southern Ridges und den Gardens by the Bay! [!KEINE WERBUNG!]
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