Las Vegas

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WELCOME TO FABOLOUS LAS VEGAS

Mittwoch, 10. April 2013 – WELCOME TO FABULOUS LAS VEGAS

Riesige, funkelnde Casinos und grelle Neonlichter mitten in der Wüste warten auf uns. Die Stadt ist dem Größenwahn verfallen. Absolut verrückt. In allem ausgesprochen gigantisch und maßlos. Und das mit viermal so vielen Besuchern im Jahr wie Rom!

Außerdem stehen hier derzeit achtzehn der zwanzig weltweit größten Hotels! Um nur einige wenige interessante Fakten zu nennen! Die Stadt der Sünde, der niemand entkommt… Und genau dort wollen wir jetzt, vom Hoover Dam kommend, hin!

Monte Carlo Las Vegas

Mehr als sechs Kilometer misst der berühmte Strip, an dem sich all die berühmten Hotels mit ihren Casinos und Shows befinden. Das Herz von Las Vegas. Wenn man meint, Las Vegas hätte ein Herz…

Der Strip heißt eigentlich Las Vegas Boulevard. Am Nördlichsten am Strip liegt das Hotel Circus Circus [!keine Werbung!] aus 1968. Der Name ist Programm: Es gibt kostenlose Akrobaten- und Clowns-Shows, einen Indoor Freizeitpark und vieles mehr, das es sehr familienfreundlich macht.

Strip Las Vegas

Das Südende des Strips markiert das berühmte Hotel Mandalay Bay [!keine Werbung!] u.a. mit einer riesigen Wasserlandschaft mit Wellenbad und Sandstrand, einem riesigen Aquarium und Shows vom Cirque du Soleil.

Zwischen dem Nord- und dem Südende des Strips, zwischen Zirkusthematik und Südsee-Flair, gibt es eine schier endlose Auswahl an (Themen-) Hotels und Unterhaltungsmöglichkeiten!

Bye, bye Vegas! I love you!

Und in einem der Hotels haben wir uns natürlich auch eingebucht, schließlich wollen wir ein paar Tage hier bleiben. Wir finden den Weg glücklicherweise auf Anhieb. Und sind absolut begeistert: Zu meinem morgigen Geburtstag darf es bitte ein Sechs-Sterne-Hotel sein, das hatten wir noch nie!

Unser Vdara

Wir haben eine traumhaft schöne Suite im Vdara [!keine Werbung!], und wohnen ein bisschen ruhiger, nämlich in zweiter Reihe sozusagen, nicht direkt am Strip. Zudem hat das Hotel kein Casino. Dafür aber einen internen Walkway rüber ins Bellagio [!keine Werbung!], sodass man überdacht und klimatisiert ins wohl berühmteste Hotel und Casino von Las Vegas kommt, wenn man Trubel sucht.

Unser Vdara

Wir sind wirklich ganz aus dem Häuschen, wo wir hier gelandet sind. Wenig später kommen unsere Koffer, und da wir hier nur ein Bett zur Verfügung haben, rufen wir gleich noch beim House Keeping an, damit das Sofa ausgezogen und zum Zusatzbett umfunktioniert wird. Natürlich würden wir auch in einem Doppelbett zusammen schlafen, aber wenn es diese Möglichkeit gibt mit dem Sofa, dann nutze ich sie.

Unser Vdara

17 Uhr: Abmarsch! Wir sind in Las Vegas! Egal wie fantastisch unser Zimmer ist, wir wollen was sehen! Direkt gegenüber von unserem Hotel ist der Eingang ins ARIA Resort [!keine Werbung!]. Wir marschieren durch dessen Casino und kommen auf der anderen Seite direkt am Strip wieder heraus.

Vorm Bellagio [!keine Werbung!] bleiben wir stehen um auf die Wasserspiele zu warten. Alle 15 Minuten wird hier ein anderer Song über Lautsprecher übertragen und die Wasserfontänen geben alles. Ich könnte mir das immer wieder ansehen!

Bellagio Las Vegas

Nebenan befindet sich das Caesar´s Palace [!keine Werbung!] im griechisch-römischen Stil. Dort gibt es eine riesige Einkaufsmeile, in der sich die Cheesecake Factory [!keine Werbung!] befinden soll, in der wir zu Abend essen wollen – und das möglichst bald weil wir einfach tierisch Hunger haben!

Ceasar´s Palace Las Vegas

19 Uhr: Über zwei Stunden nach Aufbruch in unserem Hotel, haben wir es also durch gerade mal zwei Hotels bis ins Caesar´s geschafft. Ich hoffe das verdeutlicht die Entfernungen! Man kann es sich wirklich absolut nicht vorstellen. Obwohl alles direkt nebeneinander liegt, braucht man einfach so lange, weil nicht überall Fußwege sind, wo man sie braucht, und weil jeder Meter, den man zu Fuß geht, etwas Neues offeriert, das man sich anschaut, worüber man staunt, zögert, guckt…

Ceasar´s Palace Las Vegas

Im genannten Restaurant unserer Wahl gönne ich mir göttliche Cheese Macaroni und anschließend noch einen White Chocolate Macadamia Cheesecake! F. speist ähnlich exzessiv und hinterher geht es uns ordentlich schlecht. Aber nicht nur überfressen-schlecht, sondern schlecht-schlecht…

Trotzdem schleppen wir uns noch irgendwie auf die gegenüberliegende Straßenseite ins Hotel Paris Las Vegas [!keine Werbung!] weil ich unbedingt und nicht verhandelbar auf den Eiffelturm möchte! Die Aussicht soll grandios sein und wer weiß ob wir es die Tage noch bis zum Stratosphere Tower schaffen, der nämlich sehr weit nördlich am Strip liegt. Die Entfernungen sind ja wie gesagt ein Vielfaches größer als vermutet – oder vielmehr: man braucht dafür einfach sehr viel länger, als man denkt! (Spoiler-Alarm: Wir schaffen es nicht mehr zum Stratosphere Tower in den nächsten Tagen.)

Paris Las Vegas

Leider kostet der Eiffelturm stolze 16 Dollar Eintritt und so entscheiden wir uns dagegen… Ich hätte das vielleicht vorher recherchieren sollen… Wenigstens war ich schon mal auf dem echten Eiffelturm. Ist das ein Trost?

Wir landen im Casino des Bellagios [!keine Werbung!]. Wir wollen uns einfach ein bisschen treiben lassen – aber dann doch bald den Walkway zurück in unser Hotel nehmen. Inzwischen erahnen wir beide heftige Magen-Darm-Probleme, und so wird der Rest des Abends auf dem Zimmer nicht unbedingt das Highlight des Tages! Höchstens im negativen Sinne…

Erst um kurz vor Mitternacht kommen wir zur Ruhe, und hoffen, dass morgen alles wieder gut ist. So etwas können wir nicht gebrauchen, schon gar nicht speziell morgen!

Donnerstag, 11. April 2013 – Shopping in Primm und Strip in Vegas

Bellagio Las Vegas

7 Uhr: Wir sind wach, aber unschlüssig über unser körperliches Wohlbefinden. Zunächst singt F. mir ein ganz liebes Geburtstagsständchen über das ich mich unheimlich freue! Und wir werden so langsam wach… Ich bin mit Geburtstagspost und -geschenken von  F. und von meinen Eltern beschäftigt…

Heute haben wir nicht viel vor, außer Shopping! Zwar sind wir noch unsicher, ob unsere Eingeweide das mitmachen, aber wir beschließen jetzt, dass es schon gut gehen wird. Immer noch ist es uns ein Rätsel, was wir Schlimmes gegessen haben könnten…

8.30 Uhr: F. sitzt am Steuer, ich auf dem Beifahrersitz, wir fahren nach Primm. Etwa 40 Minuten, etwa 60km, südlich von Vegas befindet sich an der Grenze von Nevada zu Kalifornien u.a. ein Outlet. Unser erster Stopp ist aber eine Tankstelle, aus gegebenem Anlass, und ich habe Hunger. Bei der grünen Meerjungfrau wage ich mich an einen Bagel mit Cream Cheese.

10 Uhr: Das Outlet macht endlich auf und wir können starten! Die Auswahl an Shops begeistert uns nicht übermäßig, aber da, wo wir uns umsehen, schlagen wir so richtig zu!

14 Uhr: Unsere Shoppingtour ist beendet und wir nehmen noch einen kleinen Lunch im Sandwich-Schnellrestaurant ein, bevor wir den Rückweg antreten. Ich freue mich, jetzt fahren zu dürfen.

Im Hotel angekommen, erfüllen wir mir meinen Geburtstags- bzw. Urlaubswunsch und färben meine Haare. Nichts Wildes, aber mal was Anderes.

17 Uhr: Jetzt sind wir etwas erholt und können unsere Strip-Tour starten. Vom Vdara [!keine Werbung!] zum Bellagio [!keine Werbung!] dauert es heute wesentlich kürzer weil wir ja nun den speziellen direkten Fußgängerweg zwischen den beiden Hotels kennen. Vorm Bellagio [!keine Werbung!] steigen wir in einen Bus zum WELCOME TO FABULOUS LAS VEGAS-Sign – doch der Bus fährt leider daran vorbei… Wir verwerfen den Plan dieses Fotostopps kurzerhand, und steigen in den nächsten Bus zurück, um das besagte Mandalay Bay Hotel [!keine Werbung!]zu besuchen.

Mandalay Bay Las Vegas

Dieses Hotel hatten wir eigentlich ursprünglich für uns buchen wollen wegen der tollen Pool- und Strandlandschaft. Ich denke, es ist ganz gut, dass wir das nicht gemacht haben. Es ist zwar supermodern, aber gefällt uns nur mäßig gut. Ich kann es an nichts Bestimmtem fest machen.

Vor allem aber ist das Mandalay Bay [!keine Werbung!] definitiv zu weit weg vom High Life! In Vegas muss man schon halbwegs zentral wohnen, und dazu sind die zwei, drei am südlichsten am Strip gelegenen Hotels eben nicht so optimal geeignet in meinen Augen.

Gleich nebenan ist das Hotel Luxor[!keine Werbung!]! Das wäre mir demnach auch noch etwas zu weit weg von Allem… Aber jedermann kennt das pyramidenförmige Hotel, es ist ein sehr klassisches Las Vegas-Casino-Hotel, nur eben mit ägyptischer Architektur und Deko, und insbesondere von außen ein Hingucker! Wir werfen nur einen kurzen Blick in den Eingangsbereich – und ich finde es durchaus ziemlich cool.

Luxor Las Vegas

Nun haben wir uns also ein Bild gemacht und steigen in die Monorail. Wir haben keinen Schimmer, ob man dafür bezahlen muss, aber ich glaube nicht. Diese Monorail verbindet das Mandalay Bay [!keine Werbung!] mit dem Luxor [!keine Werbung!] sowie dem Excalibur [!keine Werbung!]. Wieso sollte das was kosten?

Das Excalibur [!keine Werbung!] schenken wir uns. Das Mittelalter-/Ritter-Thema des Hotels interessiert uns überhaupt nicht. Von außen sieht es zwar interessant aus, wenn auch kitschig, aber mehr brauchen wir nicht zu sehen. Wir wissen jetzt, wo es ungefähr liegt, das reicht uns.

Excalibur Las Vegas

Südlicher als in diesem Hotel, würde ich wirklich keine Übernachtung empfehlen. Besser noch frühestens im New York New York Hotel [!keine Werbung!]. Und genau dahin gehen wir jetzt auch zu Fuß. Wow! Da ist Leben in der Bude! Ich glaube das ist das lauteste und hektischste Hotel der Stadt. Es erschlägt mich ein klein wenig. Ich weiß nicht ob ich es gut finden soll.

Das NY NY verfügt über unzählige Bars, Bistros, Restaurants, Geschäfte, ein riesiges Casino und last but not least: die berühmte Achterbahn auf dem Dach! Okay, ich muss hier ja nicht wohnen. Ein bisschen verwundert bin ich allerdings, dass dieses Hotel in der Regel das beliebteste auf dem deutschen Markt ist.

New York New York Las Vegas

Egal. Wir haben Cocktail-Durst und pflanzen uns, trotz all des Trubels, an eine Bar im Casino. Doch dann müssen wir feststellen, dass auch hier im angrenzenden Casino-Bereich geraucht wird, das scheint in allen Las Vegas-Casinos erlaubt zu sein. Obendrein kommt keine Bedienung zu uns. Und als wir dann noch lesen, dass es bestimmte Uhrzeiten gibt, zu denen man sozusagen einen Mindestbestellwert zu erfüllen hat, gehen wir. Denn natürlich ist diese Uhrzeit gerade jetzt und uns schwebt nicht mehr als jeweils ein Drink vor…

Gegenüber (immer noch im Casino des NYNY) ist ein niedliches Restaurant. Wir bekommen einen Tisch und die Karte, warten aber erneut vergebens auf eine Bedienung, sodass wir spontan zur Cheesecake Factory [!keine Werbung!]. aufbrechen. Obwohl wir danach gestern Abend so unsere Schwierigkeiten hatten…

Wir machen zunächst noch einen Zwischenstopp. Gegenüber vom NYNY befindet sich das MGM Hotel [!keine Werbung!]. Eigentlich würde ich mir hier sehr gerne die Tiger von Siegfried und Roy ansehen, aber es ist schon spät, wir sind schon viel gelaufen, wir sind kaputt. Also nur ein extrem kurzer Gang durch das Hotel und weiter zum m&m Store [!keine Werbung!]. Wahnsinn, was es hier alles gibt. Ich schätze den Store und das Sortiment größer ein als in New York 2009!

MGM Las Vegas

Lange bleiben wir nicht, weil der Magen immer lauter knurrt. Auf dem Weiterweg liegt plötzlich noch ein Hard Rock Café [!keine Werbung!]. Es scheint also ein zweites zu geben. In dem ersten waren wir ja schon am ersten Morgen, nachdem wir im Hard Rock Hotel [!keine Werbung!] genächtigt hatten. Wir gehen noch einmal rein und ich kaufe mir einen Pullover.

Hard Rock Café Las Vegas Strip

Nun aber! Wir wollen jetzt wirklich essen! Mit dem Bus soll es zum Caesar´s gehen aber der erstbeste Bus, der kommt, ist proppevoll. Mit dem zweiten sieht es nur minimal besser aus, aber wir passen noch irgendwie hinein. Leider ist dieser Bus an den Seiten mit Werbung zugeklebt, sodass wir nicht mitbekommen, wann wir aussteigen müssen. Wir machen das auf gut Glück und stehen exakt da, wo wir hin wollten!

Die 25 Minuten Wartezeit bei der Cheesecake Factory [!keine Werbung!] können uns jetzt auch nicht mehr schocken. Wir sind echt platt und können uns gar nicht mehr aufregen. Es gibt ein großes Aquariumbecken vor dem Restaurant, dort platzieren wir uns. Die Zeit vergeht beim Beobachten der Fische im Nu…

Als wir dran sind, bekommen wir haargenau denselben Tisch wie gestern Abend zugeteilt. Manchmal gibt es Zufälle… Heute essen wir Pizza und anschließend trinken wir -endlich- super leckere Cocktails! Ich empfehle Sekt mit Pfirsichlikör und Pfirsichsaft!

Nochmal Cheesecake Factory @ Ceasar´s Palace Las Vegas

22 Uhr: Wir traben zurück in unser Hotel. Heute haben wir keine Bauchschmerzen nach dem Essen. Und obwohl wir so müde sind, sind wir noch bis weit nach Mitternacht auf.

Freitag, 12. April 2013 – Tagesausflug ins „Höllental“

7.30 Uhr: Wir quälen uns so langsam aus den Federn. Ich muss sagen, es liegt sich besser als gedacht, auf dem ausgezogenen Sofa. Ich möchte es zwar nicht mit nach Hause nehmen, für drei Nächte ist es aber kein Problem.

Unser Vdara

9 Uhr: Wir bestellen wieder unser Auto beim Valet Parking und es geht, genau so schnell wie gestern, als wir damit in das Outlet gefahren sind. Heute aber wollen wir in die Wüste! Na gut da sind wir natürlich schon. Las Vegas ist ja die „Oase in der Wüste“. Nein, aber wir wollen noch ein Stück weiter und zwar nach Kalifornien ins Death Valley.

Doch zu allererst, fahren wir noch zum WELCOME TO FABULOUS LAS VEGAS-Sign, da das ja mit dem Bus nicht so geklappt hat gestern… Entgegen meiner Vorab-Informationen gibt es hier sogar ein paar Parkplätze. Einen davon ergattern wir – und stehen sozusagen direkt vor dem Schild. Wir haben Glück: Direkt nach uns parkt ein Reisebus mit einer großen Gruppe. Wir beeilen uns, zu dem Schild zu kommen, damit wir zuerst unsere Fotos und dann flott die Biege machen können.

Vegas & Hoover Dam in Bildern – zum Durchblättern:

WELCOME TO FABOLOUS LAS VEGAS

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