Warum Schiff?
Nach eineinhalb Jahren Entscheidungsschwierigkeiten hatte unser Reiseverkehrskauffrauenklasse endlich ein Ziel für die Klassenfahrt gefunden, genauer gesagt gleich mehrere Ziele: eine Kreuzfahrt zwischen Spanien, Italien und Frankreich. Nach diversen Plänen -oder eher Träumen- von Bali, China und Südafrika, wie es andere Klassen vor uns auch durchgeführt hatten, begannen wir ein Nahziel zu planen, da uns das für unsere Klasse realistischer erschien, wenn möglichst alle teilnehmen sollten.
Die Anreise
So ging an einem Samstag unsere Air Berlin von Hannover nach Palma de Mallorca, wo wir leider erst einmal geschlagene zwei (!) Stunden auf unsere Koffer warten mussten, was zur Folge hatte, dass wir bedauerlicherweise überhaupt gar keine Zeit mehr hatten, auch nur ein kleines bisschen die Inselhauptstadt zu erkunden. Zügig begaben wir uns per Linienbus schnurstracks zum Hafen.
Ich will nicht sagen, dass man uns bereits erwartete, schließlich war noch Zeit, aber immerhin waren wir die einzigen, die gerade zum Check In kamen. Wenigstens hier ging es daher nun ausgesprochen schnell und wir konnten gleich unsere Kabine beziehen. Zu viert waren wir in Innenkabinen untergebracht – ich und meine drei Mitbewohnerinnen ergatterten die #4372. Letztendlich ist man auf einer Klassenfahrt ja wirklich nur zum Duschen, und wenn man Glück hat zum Schlafen, auf der Kabine.
Der erste Abend auf hoher See
Der (restliche) erste Tag war also zum Erkunden des Schiffes da und um sich zu akklimatisieren. Gegen 22 Uhr legte unsere Bella ab und entfernte sich von Palma, mit einem traumhaften Blick auf die Kathedrale. Das war schon ein wirklich sehr besonderer Moment, das erste Mal auf so einem großen Dampfer, Emotionen pur bei solch einer Kulisse samt Auslaufmusik.
Der erste Schiffstag
Bevor wir Italien erreichten, verbrachten wir den ersten Schiffstag als Seetag mit der verpflichtenden Seenotrettungsübung, in diversen Restaurants, am und im Pool aber vor allem auf dem Laufband und bei diversen Fitnesskursen. Der Abend klang in der Cocktailbar aus.
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