Bye Bye Hawaii

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Donnerstag, 17.03.16 –Bye Bye Hawaii…

Den heutigen Tag könnte man mit dem Wort „Abreise“ ganz gut zusammenfassen. Damit wäre ich dann fertig.

Wollen wir aber den sonst sehr detaillierten Reisebericht nicht so abrupt enden lassen…

Wir packen noch in Ruhe zu Ende (die Schokolade und so…), checken an der entsetzlich unfreundlichen Rezeption aus, verlassen ohne Wehmut unser Hotel und treten die letzte Fahrt mit Hank an. In Flughafennähe geben wir ihn an der vorgesehen Mietwagenstation wieder in die Obhut des Vermieters und fahren mit dessen Shuttle zum Terminal von United Airlines [!keine Werbung!]. Dort haben wir wieder das Vergnügen mit einem Automaten. Die Mitarbeiter, die sich hinter den Automaten befinden helfen uns leider überhaupt nicht. Die kommen immer erst wenn das Klebeband für den Koffer aus der Rückseite des Automaten kommt. Bis das passiert müssen wir aber ungezählte Versuche starten, bis der Automat mal einen unserer Pässe liest. Beim zweiten Pass ist es dann wieder vorbei, wir müssen uns von der Airline-Mitarbeiterin, die aus dem aus dem Nichts hinter uns auftaucht, freischalten lassen und dann den zweiten Pass manuell eingeben. Dann kriegen wir auch die Bordkarten für alle Flugstrecken, allerdings wurden uns Sitzplätze zugeteilt und natürlich haben wir das „große Glück“ auf der Langstrecke im Viererblock in der Mitte platziert worden zu sein…

Donnerstag, 10.03.16 – Wanderung auf den Diamond´s Head Crater

10:00Uhr: Eingecheckt nach Hannover.

Endlich können wir zu den Sicherheitskontrollen gehen. Unglaublich. Wir stehen fast eine Stunde an. Die Schlange zieht sich durch´s komplette United Airlines Gebäude und parallel zu sich selbst wieder zurück. Die Kontrollen sind extrem hektisch und ungründlich. Wir sind ziemlich genervt davon. Dennoch haben wir anschließend überraschenderweise noch Zeit um ausgiebig und in Ruhe bei Starbucks [!keine Werbung!] zu frühstücken. Ich kaufe mir noch ein Buch. Und dann ist es bald so weit.

12.50Uhr: Up in the air!

Unser Start von Honolulu nach San Francisco ist pünktlich. Leider habe ich die Kamera über mir im Gepäckfach. Wir haben die bestmöglichste Sicht auf Waikiki, Strand, Hotels, Zoo und Diamond´s Head – unfassbar schön! Ein TRAUM-Motiv!

Nach fünf unspektakulären Flugstunden (lesen, dösen, Löcher in die Luft starren…) landen wir spät abends in San Francisco. Beim Landeanflug sieht man hinab auf die beleuchteten Vororte, erkennt sogar ganze hell erstrahlte Baseball- und Footballfelder. Schockiert bin ich gewissermaßen über einen Golfplatz mit Flutlicht…

Wir haben jetzt eine Stunde Zeit um in San Francisco umzusteigen. Das klingt zunächst nach Stress pur, ist aber dann doch ganz gut bewältigt. Wir haben zwar relativ weite Wege aber können letztlich noch ein Sandwich verschlingen bevor wir unsere Langstrecke antreten. Aus meiner erhofften Tomatensuppe im Sauerbrotteig wird leider nichts…

Donnerstag, 10.03.16 – Wanderung auf den Diamond´s Head Crater

21.55Uhr: San Francisco-München

Unsere Plätze im Viererblock lassen sich in Wirklichkeit ertragen. Ich sitze am Gang und habe damit den besseren Platz als Phil. Neben uns über den Gang sitzt ein einzelner Herr in einer Zweierreihe und ich ziehe in Erwägung ihn zu fragen ob er unsere beiden Plätze nehmen würde, damit wir zu zweit auf dem Zweierblock sitzen können aber ein anderes Pärchen, das weiter vorne in einem Viererblock sitzt, setzt diese Idee um bevor ich mich entscheiden kann und ich bin für den Rest des Fluges voller Groll auf sie… Viel schlafen können wir nicht auf dem Flug. Zum Glück gibt es das Bordprogramm mit Musik, Spielen, Serien und Filmen und natürlich auch zwei Mahlzeiten. Und irgendwie sind die elf Stunden dann doch schneller geschafft als gedacht.

Freitag, 18.03.16 – Back in Good Old Germany…

17.00Uhr: Servus München!

Da sind wir! Schön, dass du uns mit Sonnenschein begrüßt. Wir hatten uns das in der Heimat viel schlimmer vorgestellt. Uns wurde immer nur von Regen und Kälte berichtet. Auf München trifft das schon mal nicht zu!

19.50Uhr: München-Hannover

Leicht verspätet heben wir ab Richtung Hannover. Diverse Langstreckenflüge hatten Verspätung gehabt, deshalb wartete unsere Maschine auf diese Herrschaften. Dennoch landen wir anschließend pünktlich in Hannover und hier ist es inzwischen nicht nur nass und eisig sondern natürlich auch dunkel. Die Heimat hat uns wieder…

Wahnsinn. Was soll ich da jetzt bloß für ein Fazit schreiben?

So eine Reise macht man nicht alle Tage!

Hello Honolulu!

Wir haben so viel erlebt und gesehen! Hawaii lohnt sich auf jeden Fall!

Jedenfalls für: Wanderer, Biker, Surfer, Tier- und Naturbegeisterte, USA-Fans, Familien, Sonnenanbeter und viele mehr – man braucht halt nur das richtige Budget!

Das Fazit über Big Island und von unserer besonderen Verbindung zu der Insel, habe ich ja bereits geschrieben.

Aber auch Oahu hat es mir angetan. Ich mag die Mischung aus Ballermannflair in Waikiki und völlig ruhigen Ecken in der Natur, sobald man sich ein paar Minuten oder ein Stündchen ins Auto gesetzt hat.

Ich hatte erwartet, die Hochhäuser von Waikiki ganz schrecklich zu finden aber das Gegenteil war der Fall. Es hatte trotz Massentourismus und unserem schlechtem Hotel irgendwie einen Wohlfühlfaktor für mich. Das große Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, etc. zusammen mit den absolut kurzen Wegen, egal was man suchte, vor allem der Strand, das ist einfach unschlagbar! Und wenn man es nicht mehr aushält, setzt man sich in den Bus oder ins Auto und flieht! Klasse!

Ich denke näher muss ich darauf gar nicht eingehen. Ich liebe Hawaii. Wir haben die beiden Inseln meines Erachtens großartig ausgewählt für unsere Belange (auch wenn das Zufall war), theoretisch hätte man doch noch eine dritte Insel machen können aber dann wäre das ganze weniger entspannt abgelaufen.

Sollte es uns eines Tages noch einmal nach Hawaii verschlagen, würden wir aber sehr wahrscheinlich zunächst Kauai und Maui bevorzugen, weil wir Big Island und Oahu jetzt schon ein bisschen kennen.

Wir können gespannt sein was die (Reise-)Zukunft bringt und bereiten uns jetzt erstmal auf unsere Hochzeit vor.