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Tag 7
On the streets of Philadelphia – April 2009
Die Anreise
Nach einer atemberaubenden Zeit in New York City und einer Stippvisite in Boston, war ein kleines Nickerchen im Bus nach Philadelphia überfällig… Ein bisschen aus dem Fenster schauen… Dann kamen wir nach ungefähr anderthalb Stunden bei traumhaft warmem Wetter in Philadelphia an.
Direkt neben der Liberty Bell stiegen wir aus dem Bus und hatten nur noch um die 500 Meter Fußweg zum damaligen Holiday Inn Historic District [!keine Werbung!]! Ja, ich würde sagen, das war ein Luxusschuppen im Gegensatz zu den Hostels bisher auf unserer Reise… Wir schmissen uns daher zunächst auf unsere riesigen Betten, bestaunten unser ganz eigenes Badezimmer, das wir nicht mit anderen Menschen von der Etage teilen mussten, und schalteten sofort den Fernseher ein. Wir konnten unser Glück kaum fassen!
Viel zu lange gammelten wir auf unseren Betten herum aber wir genossen einfach diese Großzügigkeit. Erst der Hunger trieb uns an diesem Abend noch einmal vor die Tür. Wir speisten beim Perser, den meine Freundin schon von einem früheren Besuch der Stadt kannte. Nach dem köstlichen Essen bestellten wir uns eine Shisha, bedauernswerterweise ohne zuvor den Preis zu erfragen…
Tag 8
Ein Samstag in Philly
Die zweitgrößte Metropole der US-Ostküste und Schatzkiste amerikanischer Geschichte
Typisch touristisch führte uns unser erster Weg sofort zum Visitor´s Center der Liberty Bell, wo wir Postkarten sowie Tickets für die Liberty Bell erstanden. Die Glocke läutete am 8. Juli 1776 als zum ersten Mal die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde. Heute kann man sie im Liberty Bell Center, im Stadtteil Center City, besichtigen.
Im Anschluss gingen wir rüber zur Independence Hall auf der anderen Straßenseite der Chestnut Street und nahmen an einer Führung durch das ehemalige Parlamentsgebäude von Pennsylvania teil. Kann man mal machen. In der Independence Hall wurde die Unabhängigkeitserklärung der USA unterzeichnet und hat daher natürlich eine entsprechend große Bedeutung für die Amerikaner bzw. die gesamte Geschichte der Staaten.
Anschließend mussten wir aber noch mal zurück zum Hotel, da das Wetter nicht so recht mitspielen wollte und wir noch eine Jacke brauchten. Wie gut, dass wir so zentral wohnten. Und hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass unser Zimmer Ausblick hatte auf den Benjamin Franklin Burial Ground?! Friedhofs-View. Warum auch nicht?
Die moderneren Sehenswürdigkeiten von Philadelphia
Nun galt es aber ein T-Shirt im Hard Rock Café [!keine Werbung!] zu kaufen, das gehört einfach dazu, und noch ein koffeiniertes Getränk bei der grünen Meerjungfrau zu holen.
Vorbei an der nahe gelegenen City Hall gelangten wir zum Love Park, der da eigentlich JFK Plaza heißt. Aber hier wurden überdimensionale Buchstaben, die das Wort LOVE bilden, platziert. Ein absoluter Touristenmagnet. Wer möchte hier kein Foto machen?
Von der JFK Plaza führt eine Straße zum ungefähr 600 Meter entfernten Logan Square: Kreisrund, grün und ein riesiger Springbrunnen sind die Hauptmerkmale des Platzes, von dem sechs größere Straßen abgehen.
Wir gingen beschwingt Richtung Süden und trafen nach einer guten Viertelstunde auf den Rittenhouse Square. Philadelphia gefiel uns gut, besonders das herrlich sonnige Wetter, auch wenn es nicht allzu warm war.
Unser nächstes Ziel lautete Penn´s Landing, was einen drei Kilometer langen Fußweg vom Rittenhouse Square bedeutete. Auf diese Weise tangierten wir auch den Washington Square. Fußlahm waren wir also keineswegs!
Penn´s Landing ist der Waterfront-Bereich mitten in Philadelphia am Delaware River. Benannt nach William Penn, dem Gründer des Staates Pennsylvania. Hier finden üblicherweise Konzerte und Veranstaltungen statt, doch auch ohne Programm verspricht die Gegend eine schöne Zeit, denn am Wasser ist es doch fast immer schön…
Einen weiteren Kilometer entfernt schauten wir uns von außen noch das Betsy Ross House an, wo der Legende nach die allererste Flagge der Vereinigten Staaten genäht worden sein soll. Doch so langsam durfte sich unsere „Wanderung“ auch dem Ende neigen… Wir hatten schließlich wirklich viel gesehen und erlaufen in so kurzer Zeit.
Der Tag klang in einem mexikanischen Restaurant aus und uns erwartete der Sonntag mit der Fahrt…
Philadelphia in Bildern – zum Durchklicken:
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