Am Golf von Mexiko

Florida 2014

<<< Zurück „nach“ Key West.

Aus Key West kommend ein kurzer Stopp im Supermarkt auf Marco Island und los ging die Suche nach einer Unterkunft für die kommende Nacht, was angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit auch langsam nötig wurde. Wir hatten ja nur für die ersten beiden Stationen die Hotels schon von Deutschland aus gebucht, die weiteren Standorte wollten wir spontan auswählen. 

Die Wahl fiel auf das nette kleine Spinnaker Inn [!keine Werbung!] in Naples, wo wir die Bekanntschaft mit exotischen Tieren machten. Ich tippe auf eine Art Gecko!? Aber sie befanden sich glücklicherweise nur vor und nicht auch in den Zimmern.

Unser großes Glück war gewesen, dass wir in Miami zufälligerweise (?!) in einen der dort üblichen Zeitungsaufsteller gegriffen hatten. So kamen wir zu einem kleinen Couponheft, das unsere Reise retten sollte! So hatten wir nämlich für ganz Florida einen Guide in Sachen Unterkünfte und für diese sogar noch einen Rabattcoupon. Viel wichtiger als die preisliche Ermäßigung (falls es denn wirklich eine wäre), war in Zeiten von „ohne Navi und ohne Internet“ im Auto, die Möglichkeit, heraus zu finden wo man denn überhaupt etwas zum Schlafen finden würde. Ohne dieses Heft wären wir sehr wahrscheinlich aufgeschmissen gewesen…

Florida 2014

Den Spätnachmittag/Abend verbrachten wir entspannt am Strand von Naples, herrlich! Wir gingen am und im Golf von Mexiko spazieren und genossen das nach rund 400km Fahrt sehr. Wozu brauche ich die Malediven wenn ich das hier haben kann??? Durchatmen!!!

13. Oktober 2004 

Urlaubsfreuden am Golf von Mexiko

Der Start in den 13. Oktober war wieder mehr als gelungen: Für 11$ pro Nase im Waffle House [!keine Werbung!] nebenan! Damals konnte man mich in meinem jugendlichen Leichtsinn noch gut für schnelles, billiges Essen begeistern. Schließlich gab es solchen Kram zu Hause nicht und als Schülerin musste diese Reise ja irgendwie ins Budget passen.

Aufgrund der -mal wieder- zu spärlich beschilderten Straßen gelangten wir auf unserer Weiterfahrt leider nur über Umwege nach Sanibel, unserem heutigen Ziel, wir brauchen ein wenig mehr als der üblichen guten Stunde.

Florida 2014

Sanibel Island hat einen ganz eigenen Charme, ganz ohne Massentourismus und hohe Gebäudeklötze, denn wie ich es schon von Lanzarote kenne, darf hier kein Haus höher sein als die höchste Palme! Super, oder?!

Der Sanibel Causeway, eine mautpflichtige Brücke, ist der einzige Weg auf die Insel. Man zahlt also gewissermaßen „Eintritt“. Das ist aber auch in Ordnung so, denn es ist wirklich ein schöner Ort! Wir spazierten mit unzähligen Muschelsuchern am Strand entlang, denn Sanibel ist die „Muschelinsel“! Jeden Tag werden tausende tolle Muscheln angespült, auch ich habe etliche Exemplare mit nach Hause genommen.

Richtung Norden, Richtung Captiva wirkte Sanibel zum Zeitpunkt unseres Besuchs jedoch noch etwas zerstört. Vor gerade mal zwei Monaten hatte Florida einen der schwersten Hurrikans erlebt, die jemals auf die USA trafen. Wir haben extremes Glück, dass wir keinen Hurrikan während unserer Reise erleben, schließlich ist der Herbst eigentlich die Wirbelsturm-Saison schlechthin!

Florida 2014

Endstation am heutigen Tage war Sarasota, rund 170km entfernt von Sanibel. Hier griffen wir dummerweise keine schöne Unterkunft ab, sodass wir kurzerhand beschlossen, den Abend nicht in dem schäbigen Zimmer sondern lieber im Freien zu verbringen. Dadurch erlebten wir dankenswerterweise einen gigantischen Sonnenuntergang am Meer!

In unserem Chevy zögerten wir die Rückkehr in unser „Loch“ ins Days Inn [!keine Werbung!] noch eine Weile hinaus, in dem wir durch die Villengegend von Sarasota cruisten und uns von den dortigen Häusern und Gärten beeindrucken ließen.

Den Tagesabschluss feierten wir dann bei Burger King [!keine Werbung!] und gingen gegen 21Uhr zu Bett.

Florida 2014

14. Oktober 2004 

St. Petersburg und Tampa

Um 6 Uhr war dann auch diese Nacht schon wieder zu Ende. Nach ein paar Pancakes verließen wir Sarasota und fuhren ungefähr eine Stunde zum Fort de Soto Park. Das Fort gehört zu St. Petersburg und schützte einst die Tampa Bay vor Eindringlingen.

Zum Strand von St. Petersburg ist es von hier aus keine weite Fahrt. Also gingen wir dort etwas am Meer spazieren und legten uns eine Weile in den Sand, dem Meeresrauschen lauschend. Dank reichlich Sonne und Wind war das Ergebnis ein 1A-Sonnenbrand meinerseits…

Auch fuhren wir noch zum St. Pete Pier. Hier glaubten wir shoppen gehen zu können, doch leider entpuppte sich diese angebliche Attraktion der Stadt -für uns- als ein Flop und wir kehrten lediglich noch bei einem nahe gelegenen Mexikaner in Downtown ein.

Florida 2014

Unser ausgewähltes Hotel, das damalige Ashley Plaza Hotel [!keine Werbung!] befand sich in Tampa. Die Stadt trägt den Spitznamen „Sunshine City“.

Wir bekamen glücklicherweise noch ein Zimmer und unser Hotel verfügte über einen kostenlosen Shuttle nach Tampa rein. Der pakistanische Fahrer Muhammed chauffierte uns direkt ins Zentrum der Stadt, wo wir uns zu Fuß einen kleinen Überblick über die Stadtteile Bayshore, Downtown und Ybor City verschaffen konnten. Da hatten wir noch mal ordentlich was zu laufen… 

Beeindruckt von den Kontrasten dieser Stadt, verbuchten wir den erlebten Tag als äußerst gelungen und versuchten krampfhaft die Tatsache, dass wir uns nun wirklich nur noch von Fast Food ernährten, zu ignorieren, denn auch heute Abend wurde es wieder Pizza…

Morgen geht es nach Orlando >>>